Philipp Öttl (KTM): Reifenpoker führt zum Desaster
Im letzten Jahr landete Philipp Öttl im Moto3-Rennen von Argentinien auf einem hervorragenden vierten Platz, doch 2018 wagte der KTM-Pilot einen Reifenpoker, der ihn auf den 23. Platz zurückwarf.
Philipp Öttl hätte von der 20. Position in das Moto3-Rennen von Termas de Rio Hondo gehen sollen, doch der Bayer entschied sich, nach der Aufwärmrunde auf Slicks zu wechseln. Er eilte dann gemeinsam mit Jorge Martin dem Feld hinterher. Dieser Reifenpoker entpuppte sich jedoch als Fehlentscheidung. Während Martin immerhin bis auf Platz 9 vorrückte, kam Öttl nicht über die 23. Position hinaus.
"In der Aufwärmrunde entschied ich mich, auf Slicks zu wechseln. Nach ein paar Runden musste ich aber feststellen, dass es eine komplette Fehlentscheidung war. Es war ein sehr schwieriges Wochenende für das ganze Team. In zwei Wochen werden wir in Austin aber wieder voll angreifen. Es gibt einiges aufzuholen", weiß Öttl.
Seine große Enttäuschung konnte Öttl nicht verbergen. "Das war einfach eine schlechte Entscheidung. Es wäre besser gewesen, einfach mit den Regenreifen zu starten. Das gesamte Wochenende war scheiße. Ich habe mir eingebildet, dass es mit Slicks geht, aber es ging nicht", räumte der 21-Jährige aus dem Team Südmetall Schedl GP Racing ein.
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