Im Qualifikationsrennen zum Großen Preis von Deutschland warf Titelverteidiger Antonio Cairoli plötzlich seine KTM zu Boden und trat auf sie ein. Was steckte hinter der Attacke auf sein Arbeitsgerät?
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Das war schon eine bizarre Situation, als Antonio Cairoli in der 11 Runde des Qualifikationsrennens zum Grand Prix of Germany plötzlich sein Motorrad zu Boden warf, um heftig darauf einzutreten. Was aussah wie ein Wutanfall, war in Wirklichkeit jedoch der Versuch, die eingeklemmte Starthilfe der Vordergabel zu befreien. Die Gabel hatte sich vermutlich durch einen Stein eingehängt. Die Front hatte deshalb kaum noch Federweg, was eine Weiterfahrt unmöglich gemacht hätte.
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"Ich musste die Verriegelung frei bekommen, dass ich überhaupt weiterfahren konnte." Cairoli hatte also alle Hände voll zu tun. Mehr als Platz 7 war nach dem Malheur für den Italiener nicht drin. Am Start zum Qualifikationsrennen taktierte der Sizilianer bereits und platzierte sich mit 5 Gates Abstand zu seinem Rivalen Herlings. Herlings wählte den innersten Startplatz. Neben ihm standen Gajser, Febvre, Paulin und Lupino. Dann erst folgte Cairoli. "Das Überholen ist hier nicht so einfach", grübelte der neunfache Weltmeister. Deshalb ist seine Strategie für das Rennen klar: Er muss den Start gewinnen bzw. vor Herlings sein. Gelingt ihm das nicht, wird es gegen den Holländer schwer.
In der Pressekonferenz äußerte sich auch Pole-Setter Herlings zu dem seltsamen Problem seines Widersachers: "Es ist nun einmal ein technischer Sport. Solche Dinge passieren. Cairoli hatte ja noch das Glück, dass ihm das nur im Qualifikationsrennen und nicht im Rennen passiert ist."
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