Das traditionelle internationale Motocross am Sonntag im belgischen Balen brachte ein weiteres Duell zwischen den MXGP-WM-Titelkandidaten Romain Febvre und Lucas Coenen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Zahlreiche Spitzenfahrer der Motocross-WM nutzten am vergangenen Wochenende das internationale Motocross in Keiheuvel Balen zu Trainingszwecken. Mit dabei waren auf sandigem Geläuf auch die MXGP-Titelkandidaten Romain Febvre (Kawasaki) und Lucas Coenen (Red Bull KTM). Beide 450er-Asse nutzten die kurze Grand Prix-Pause für einen weiteren Formcheck vor den anstehenden WM-Stationen im schwedischen Uddevalla und in Arnheim in den Niederlanden.
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Den ersten Durchgang gewann WM-Leader Romain Febvre hauchdünn vor De Carli-Schützling Coenen. Der Vorsprung des 33-Jährigen auf seinen jungen Herausforderer betrug nach einem packenden Rennen auf dem Zielstrich jedoch weniger als eine Sekunde. Im zweiten Lauf drehte Teenager-Sensation Coenen wie schon zuletzt auch beim MXGP-Event in Lommel den Spieß um und gewann das Rennen vor dem Franzosen – Coenens Vorsprung auf Febvre betrug etwa zehn Sekunden. Das abschließende Superfinale der besten Fahrer aus den Klassen 450 und 250 sicherte sich Fantic-Werks-Routinier Glenn Coldenhoff, der zurzeit in der WM-Tabelle Rang 3 hält. Auch KTM-Fahrer Jeffrey Herlings war in Keiheuvel Balen dabei – der Sandkönig baut weiter seine Form auf – und holte sich nach durchschnittlichen Starts in den Rennen die Plätze 4 und 6. Auch die ehemaligen belgischen Grand-Prix-Helden Kevin Strijbos und Ken de Dycker gaben in Keiheuvel Balen ein frenetisch gefeiertes Comeback – Strijbos fuhr sogar auf die Ränge 9 und 7.
In der MX2-Kategorie dominierte KTM die Rennen nach Belieben mit einem Dreierpack. Die Rennsiege gingen an die Red-Bull-KTM-Asse Sacha Coenen und Andrea Adamo. Coenens Teamkollege und MX2-WM-Leader Simon Längenfelder war ebenfalls mit dabei – er belegte in beiden Heats Rang 3.
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Längenfelder geht kommendes Wochenende mit einem Guthaben von 38 WM-Punkten auf den niederländischen Titelverteidiger Kay de Wolf (Husqvarna) in die letzten fünf Stationen der Saison – der Regnitzlosauer könnte erster deutscher Motocross-Weltmeister seit Ken Roczen (2011) werden.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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