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Wilde Gerüchte um neue Marken in der Superbike-WM – und ihr Wahrheitsgehalt
Promoter Liberty (Dorna) ist stets bemüht, neue Hersteller für die Superbike-WM und ihre Rahmenkategorien zu gewinnen. Das führt zu manchen Spekulationen, doch Wunsch ist nicht immer gleich Realität.
Superbike WM
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Mit dem Brustton der Überzeugung hat mir ein Kollege aus Südeuropa erzählt, welche neuen Hersteller 2027 in die Superbike-WM einsteigen. Aprilia, Suzuki und CF Moto würden wir dann sehen, das wäre alles «100-prozentig», ich könne ihm glauben, versicherte er. Doch wie sagte schon der Geistliche Heinrich Hansjakob: «Glaube ist keine Wissenschaft.»
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Dröseln wir diese drei Fälle auf. Dass CF Moto in die Superbike-WM einsteigt, ist bereits seit 2022 ein Thema. Auf der Motorradmesse EICMA in Mailand präsentierte der chinesische Hersteller im November 2025 eine passende Maschine, die 2027 in Serie gehen soll. Folgende technische Daten wurden damals mitgeteilt: 209 PS bei 14.500/min und 114 Nm bei 12.500/min bei einem Motorengewicht von 61,5 kg. Die Kurbelwelle des V4 rotiert rückwärts, was der Wheelietendenz des Motorrads entgegenwirkt und das Handling verbessert. Ein Trick, der bei allen modernen MotoGP-Rennmaschinen angewendet wird. Einige Verantwortliche bei CF Moto haben sich bereits vor Jahren das Ziel gesetzt, als erste Marke aus China in der höchsten Kategorie der seriennahen Weltmeisterschaft anzutreten, frühestens 2027. Doch diese Meinung vertritt nicht jeder in der Führungsetage. Für dieses Jahr hat CF Moto ein passendes Motorrad für die Einsteigerkategorie Sportbike-WM, aber kein Team. Deshalb sehen wir dort nur die Landsleute von Kove. Und in der mittleren Hubraumklasse Supersport ZX Moto und QJ Motor. Aprilia zuletzt 2015 mit einem Werksteam dabei Während CF Moto in der Superbike-WM ein Debütant wäre, würde es sich bei Aprilia und Suzuki um Rückkehrer handeln. Aprilia war zuletzt 2015 dabei, seither konzentriert sich die Marke aus Italien auf die MotoGP und führt diese nach den ersten drei Saisonevents mit seinen Werksfahrern Marco Bezzecchi und Jorge Martin an.
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2010 und 2012 gewann Max Biaggi für Aprilia den Superbike-Titel, Sylvain Guintoli 2014. Rennchef Massimo Rivola hat gegenüber SPEEDWEEK.com mehrfach betont, dass er kein Interesse an der Rückkehr in die Superbike-WM hat. Erstens, weil er mit dem Regelwerk nicht einverstanden ist und sich eine seriennähere Ausrichtung wünschen würde. Zweitens, weil Aprilia kein 1000er-Superbike baut und die RSV4 schon seit Jahren mit 1099 ccm anbietet. Und drittens, weil SBK für ihn eine B-Meisterschaft ist. Rivola vertraut darauf, dass MotoGP-Erfolge ausreichen, um Kunden vom Kauf der Serienprodukte zu überzeugen.
2022 gab es den großen Knall bei Suzuki Kommen wir zu Suzuki. Die Japaner stiegen 2017 werksseitig aus dem Motocross-Sport aus und sind in diesem seither nur noch mit Privatengagements oder durch Landesimporteure vertreten. 2022 folgte der große Knall und Suzuki kehrte aus Kostengründen auch der MotoGP den Rücken. In der Superbike-WM sahen wir die GSX-R1000R letztmals Vollzeit 2015 mit dem Crescent-Team von Paul Denning; seit 2016, der werksseitigen Rückkehr von Yamaha, sind die Briten mit den Blauen verbündet.
Vor seiner Zeit in der Superbike-WM stellte Crescent von 2005 bis 2011 das Suzuki-Werksteam in der MotoGP. Aus der langjährigen Zusammenarbeit in der Vergangenheit konstruieren nun einige besonders Kreative Suzukis Rückkehr in die Superbike-WM. Doch Crescent hat mit Yamaha einen Vertrag bis Ende 2027 und die GSX-R1000R (Modellcode L10) wurde im Januar 2019 homologiert, hat also schon stattliche sieben Jahre auf dem Buckel. Derzeit gibt es weder Anzeichen, dass Suzuki ein neues Motorrad bringt, noch dass die Firma aus Hamamatsu werksseitig in den Motocross-Sport, die MotoGP- oder Superbike-WM zurückkehrt. Lediglich in der Langstrecken-WM mischt Suzuki noch mit einer gewissen Werksunterstützung mit.
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Da sämtliche Motorräder in den SBK-Meisterschaften auf Serienbikes basieren, sind lange Vorlaufzeiten notwendig. Grob kann man sagen: Vom Beschluss, ein strukturell neues Fahrzeug zu bauen, bis zur Homologation vergehen drei bis fünf Jahre. Handelt es sich nur um ein Modell-Update, wie es bei Suzuki der Fall wäre, lässt sich das innerhalb eines Jahres bewerkstelligen.
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