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Lokalmatador Jeremy Seewer (Ducati) vor dem Heim-Grand-Prix in Frauenfeld

Im vergangenen Jahr schaffte es Lokalmatador Jeremy Seewer aufs Podium. Der Start in die Saison 2026 verlief problematisch. Der Bülacher sieht sich mit Problemen auf Sandstrecken konfrontiert.

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«Meine Schwachstellen liegen ganz klar im Sand», erklärte der schweizerische Ducati-Werksfahrer Jeremy Seewer vor seinem Heimrennen in Frauenfeld. Vor einer Woche in Almonte wurde er nach dem Start zum ersten Lauf in einen Massencrash verwickelt, ausgerechnet mit seinem Teamkollegen Calvin Vlaanderen.

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Nur 25 Minuten von zu Hause entfernt

Auch wenn die Saison 2026 bisher für den Bülacher nicht gut verlief, der Heim-Grand-Prix ist und bleibt immer etwas Besonderes. «Mein Elternhaus ist nur 25 Minuten von der Strecke entfernt. Ich kann in meinem eigenen Bett schlafen, das Heimrennen gibt Extra-Energie und die Fans an der Strecke geben einen Extra-Schub.»

2025 auf dem Podium

Im vergangenen Jahr stand er mit der Ducati Desmo450 in Frauenfeld auf dem Podium. «Das war ein besonderer Moment, den ich nie vergessen werde. Natürlich war auch etwas Glück dabei, aber diese Erinnerung baut mich natürlich auch auf.»

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Frauenfeld ist Hartboden

Im Gegensatz zu den bisherigen Strecken im WM-Kalender 2026 ist der Kurs von Frauenfeld eine reine Hartbodenstrecke. «Mein Ziel für den Heim-Grand-Prix sind die Top-5. Auch wenn die Saison bisher nicht so gut lief, versuche ich trotzdem positiv zu bleiben.»

Winterliche Temperaturen

Angesprochen auf die zu erwartenden kühlen Temperaturen am Wochenende antwortete Jeremy: «So lange der Boden nicht gefroren ist, haben wir kein Problem. An den Fingerspitzen könnte es etwas kribbeln, aber wir sind als Fahrer ja physisch auf Hochtouren. Wir merken nichts von der Kälte.»

So lange der Boden nicht gefriert, können wir fahren.

Jeremy Seewer

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Zu klein für die Ducati?

Im Interview mit srf.ch erklärt Seewer auch die Situation mit Ducati. «Die Probleme haben schon im letzten Jahr begonnen. Ich musste das Risiko erhöhen und bin an Stellen gestürzt, wo ich normal nicht zu Boden gehe. Von der Statur bin ich ja eher klein und in diesem Anpassungsprozess befinden wir uns gerade. Am Mittwoch waren wir in Belgien noch bis abends um 7 auf der Strecke und haben getestet. Am Donnerstag bin ich dann in die Schweiz gekommen. Wir werden am Wochenende sehen, ob sich die Testarbeit der letzten Woche auszahlt.»

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