FIM und Infront Moto Racing verbessern Videoüberwachung bei Grands Prix
Schon beim Spanien-Grand-Prix kam das neue Videoüberwachungssystem zum Einsatz, das die Umsetzung des Regelwerks und die Sicherheit von Fahrern und Personal auf der Strecke verbessern soll.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Die Ausgangssituation ist klar: Im Motocross gibt es klare Regeln, die durchgesetzt werden müssen. Es gibt aber Umstände, die nicht eindeutig sind, beispielsweise wenn plötzlich gelbe Flaggen geschwenkt werden und die Fahrer das Tempo nicht rausnehmen, weil es die Situation erfordert. In der Theorie ist das alles ganz einfach, in der Praxis liegt der Teufel im Detail, etwa bei Schlammrennen, bei denen ein gewisser Schwung benötigt wird, um beispielsweise die nächste Auffahrt zu bewältigen. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu kontroversen Entscheidungen. Erinnert sei an das Schlammrennen von St. Jean-d'Angély 2024, bei dem es gleich zu mehreren umstrittenen Entscheidungen am grünen Tisch kam. Dazu kommt: Von der Perspektive einer Drohne sieht alles vieles einfacher aus als aus der Perspektive der Fahrer, die meist blind abspringen und nicht wissen, was hinter einem Absprung passiert.
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Premiere in Almonte In Almonte kam erstmals ein neues Überwachungssystem zum Einsatz, welches die Entscheidungsfindung der Offiziellen erleichtern und objektivieren soll. Mehr Perspektiven und möglichst das ganze Bild, wenn es um Penalties geht.
«Letztendlich trägt es dazu bei, dass unser Sport während der Rennen sicherer wird», erklärt David Luongo, CEO von Infront Moto Racing. «Diese Entwicklung ist ein wichtiger Schritt in eine modernere Ära unseres Sports.»
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Das System trägt es dazu bei, dass unser Sport während der Rennen sicherer wird.David Luongo
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Medizinische Versorgung verbessern CMS-Direktor Antonio Alía ergänzt: «Ab dem MXGP in Spanien kann die FIM Race Direction bei jeder Veranstaltung mit einem neuen Kontrollraum erkennen, was während der Rennen passiert. Dank der Zusammenarbeit mit Infront Moto Racing und dem TV-Team können wir mit diesem System jeden Zwischenfall auf der Strecke überwachen. Dieses System wird auch zur Verbesserung der medizinischen Versorgung wichtige Daten liefern. Gleichzeitig hilft es uns, die sportliche Seite der Meisterschaft professioneller zu gestalten und jedes Detail aus verschiedenen Kameraperspektiven zu beobachten und zu analysieren, einschließlich der Drohnenaufnahmen. Das ist erst der Anfang. In naher Zukunft werden wir weitere Tools und Geräte hinzufügen.»
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