Zeittraining, Moto 3: KTM-Pilot Quiles mit Bestzeit, Rammerstorfer im Q1
Wie so oft scheint die Moto3 auch in Austin weiter in spanischer Hand. Nach einem ersten starken Aufschlag von Alvaro Carpe im FP1 fuhr Landsmann Maximo Quiles Bestzeit im wichtigen Zeittraining.
KTM-Ajo-Pilot Alvaro Carpe hatte in der ersten Moto3-Session auf dem Circuit of the Americas ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Spanier, der seine zweite WM-Saison fährt, umrundete den Kurs in Austin schneller als die Landsleute Maximo Quiles. Als kurz nach 13 Uhr in Texas die Meute der 25 jungen Racer auf den zweitlängsten Kurs im GP-Kalender stürmte, übernahm erst Valentin Perrone die Führung.
Doch der Argentinier aus der Tech3-Mannschaft wurde schnell von Maximo Quiles verdrängt. Der Sieger des Brasilien-GP gab das Tempo mit einer 2:14,0 min vor. Damit war der Aspar-Hoffnungsträger auf den nächsten WM-Sieger nach David Alonso (2024) schneller als die Pole-Zeit 2025 (2:14,422 min). Zur Freude der Tech3-Einheit sprang Rookie Rico Salmela direkt hinter Perrone auf Rang 3.
Doch nach 15 Minuten setzen sich gleich drei Honda-Piloten in Szene. Rookie-Sensation Veta Pratama, Eddie O’Shea und Casey O’Gorman belegten noch vor der Halbzeit der Session, die über den direkten Einzug der Top-14 in Q2 entscheidet, die Positionen 2–5.
Wenig überraschend tat sich der Österreicher Leo Rammerstorfer schwer. Der Teamkollege von O’Gorman war zur Halbzeit der 35-Minuten-Sitzung auf Position 24 zu finden.
Turbulent bis chaotisch, so ließ sich bester Moto3-Tradition das Finale des Zeittrainings beschreiben. Zunächst schob sich der Leopard-Honda-Racer Guido Pini auf Platz 1. Als erster Pilot überhaupt kam der Italiener unter die Marke von 2:14 min. Dann verbesserte sich Teamkollege Fernandez auf Platz 5. Doch Maximo Quiles hatte eine Antwort parat. Der von MotoGP-Ikone Marc Marquez betreute Spanier drückte die Bestzeit auf 2:13,757 min.
Ein schnelles Lebenszeichen setzte MTA-Pilot Matteo Bertelle, der sich drei Minuten vor der Flagge hinter Pini auf Platz 3 verbesserte. Dank gelber Flaggen – der Südafrikaner Ruche Moodley war abgeflogen – scheiterten alle weiteren Versuche, Quiles von Platz 1 zu verdrängen.
Doch hinter dem 18-Jährigen änderte sich das Bild noch einmal. Alvaro Carpe sprang auf Rang 3, Esteban und Kelso verbesserten sich auf die Plätze 6 und 7, dahinter der starke Finne Salmela, der Tech3-Youngster war damit bester Rookie. Veda Pratama zog als 14. ebenfalls direkt ins zweite Qualifying ein.
Bester Rookie in der wichtigen Freitagssitzung war wieder einmal Veda Pratama. Angeschlagen in Texas ist die deutsche Mannschaft von Intact GP um Peter Öttl. Ersatzfahrer Marcos Urirate verpasste den direkten Q2-Einzug, Platz 25. Langsamer war nur SIC58-Rookie Leo Rammerstorfer, der mit 2,7 sec Rückstand Lehrgeld zahlte.
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