Superbike WM • Neu
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Beim Europaauftakt der Superbike-WM 2026 in Portimão musste Ducati-Star Nicolò Bulega am Freitag Markenkollege Sam Lowes den Vortritt lassen. Was dem Italiener zur Bestzeit gefehlt hat.
Auf Phillip Island hatte Nicolò Bulega bei seinem Hattrick leichtes Spiel, doch in Portimão ist die Konkurrenz stärker und die Abstände geringer. Am Freitag musste sich der Ducati-Werkspilot auf der anspruchsvollen portugiesischen Rennstrecke überraschend Sam Lowes geschlagen geben – der Ducati-Privatier fuhr als einziger Teilnehmer 1:39er-Rundenzeiten, Bulega büßte in 1:40,188 min immerhin 0,247 sec auf den Engländer ein.
War es ein Fehler, dass Ducati den Portimão-Test am 9./10 und 13. März ausgelassen hat? «Vielleicht sind wir deswegen etwas im Rückstand, aber wir werden das Problem am Samstag sicher beheben», grübelte Bulega auf Nachfrage von SPEEDWEEK.com. «Als ich vor einem Jahr mit Toprak in allen drei Rennen gekämpft habe, war das Gefühl besser. Mit der neuen Ducati haben wir dieses Level noch nicht erreicht. Wahrscheinlich müssen wir für manche Rennstrecken mit der Abstimmung eine etwas andere Richtung als bisher einschlagen.»
Der WM-Leader weiter: «Ich bin erst bei 90 Prozent, denn es fiel mir schwer, eine bessere Rundenzeit zu erreichen und konstant zu sein. Perfekt ist das Gefühl also noch nicht, und ich hoffe, die restlichen 10 Prozent am Samstag zu finden. Ich fühle mich insgesamt nicht wirklich wohl auf dem Motorrad, insbesondere in der letzten Bremsphase verhält sich das Bike nervös. Und weil das so ist, ist das Turning auch nicht optimal. Für dieses Problem werden wir versuchen, eine bessere Lösung zu finden.»
Tatsächlich ist Bulegas Race-Pace ausgezeichnet; kein anderer Fahrer fuhr so viele niedrige und mittlere 1:40er Runden am Stück wie der 26-Jährige. «Meine Pace ist gut und ich mache mir deswegen auch keine Sorgen – ich bin halt nur nicht glücklich mit dem Gefühl», erklärte Bulega. «Wenn ich das Bike fahre, möchte ich Spaß und ein fettes Grinsen unter dem Helm haben. Hier habe ich mit dem Bike kämpfen müssen.»
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