Max Nagl (Husqvarna): Villopoto-Hype lässt ihn kalt
Die Vorraussetzungen für den ersten Motocross-WM-Titel von Max Nagl scheinen besser denn je. Der Husqvarna-Pilot will das Duell zwischen Tony Cairoli und Ryan Villopoto zu seinem Vorteil nutzen.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Bei seinem Doppelsieg beim MXGP-Saisonauftakt in Katar dominierte Max Nagl die versammelte MX-Elite und auch in Thailand kam der Deutsche als Vierter vor Serien-Weltmeister Antonio Cairoli (KTM) ins Ziel. Ein Startproblem im zweiten Heat verhinderte ein weiteres Top-Ergebnis. Dennoch ist es offensichtlich: Der Husqvarna-Pilot fährt auf höchstem Niveau und kann in diesem Jahr mehr denn je um den WM-Titel kämpfen!
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Unter der weltweiten Motocross-Gemeinde wird dagegen nichts heisser diskutiert als die Frage: Kann Ryan Villopoto in der MXGP die amerikanische Flagge hissen und Cairoli als Dominator der vergangenen Jahre in die Schranken weisen? Max Nagl kann die Begeisterung für dieses Duell nachvollziehen, findet aber durchaus kritische Töne. "Alles fokussiert sich auf die beiden. Das ist normal. Aber schade ist, wenn man sich die Rennen danach im TV anschaut – egal ob Villopoto auf 1 oder 18 liegt – die Kamera ist nur auf ihn gerichtet", kritisiert der 27-Jährige. "Selbst ein Zweikampf an der Spitze wie in Qatar ist da nicht so interessant. Aber darauf haben wir keinen Einfluss."
Den Hype um Kawasaki-Star Ryan Villopoto ?empfindet Nagl dagegen als übertrieben. "Es ist ganz anders, wie man es aus dem TV kennt. Da sieht es unwahrscheinlich schnell aus, aber ich finde, er fährt eigentlich normal, wie alle anderen auch", stellt der Deutsche fest. "Einen persönlichen Kontakt zu ihm gab es aber noch nicht."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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