Nach dem verletzungsbedingten Aus von Nicolas Aubin, hat die französische Nationalmannschaft einen Ersatzfahrer gebraucht. Gestern fiel die Entscheidung.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Wie bereits in der aktuellen SPEEDWEEK angekündigt, wollte Olivier Robert, der Manager des französischen Kaders, am gestrigen Mittwoch bei einem Training auf einer französischen Hartbodenstrecke die Entscheidung treffen. Für den Shootout hat er Steven Frossard, Xavier Boog und Grégory Arranda einberufen. Es ging dabei um den Startplatz, der durch das verletzungsbedingte Aus von Nico Aubin freigeworden ist.
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Bereits vor dem Meeting gab es einige Spekulationen: Arranda sollte durch seine Erfahrung mit der 450-ccm-Maschine einige Pluspunkte einspielen. Boog punktete mit dem Sieg bei der MX3-WM in Frankreich und Frossard glänzte mit dem sechsten Rang in der MX2-Weltmeisterschaft. Doch letztlich zählten nur die Rundenzeiten, die die drei Piloten mit den 450ern in die Hartboden-Strecke brannten. Frossard lag dabei vorne und wird das französische Team beim Motocross of Nations als dritter Pilot neben Marvin Musquin und Gautier Paulin bereichern.
Dass Frossard schnelle Rundenzeiten fahren kann, ist unumstritten, aber mit neun Nullrunden in der diesjährigen MX2-WM ist dies nicht gerade die Konstanz, die für einen Teamwettbewerb wie das Motocross of Nations nötig ist.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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