Punkte für Quali: Für Seewer kein Grund zum Jammern
Die Top-10 des Qualifying-Rennens erhalten in der Motocross-WM künftig WM-Punkte. MXGP-Vizeweltmeister Jeremy Seewer (Yamaha) will sich von dieser Neuerung nicht aus dem Konzept bringen lassen.
Für die am 11. und 12. März in Patagonien/Argentinien beginnende WM-Saison 2023
Von nun an werden im Quali-Rennen aber auch Punkte vergeben: Vorgesehen sind 10 Punkte für Platz 1, 9 Punkte für Platz 2, 8 Punkte für Platz 3 usw. – absteigend bis zum zehnten Platz, für den noch ein Zähler vergeben wird.
Die Punkte aus dem Qualifying fließen direkt in die WM-Tabelle ein (das Red-Plate des WM-Führenden kann also am Samstagabend den Besitzer wechseln), zählen aber nicht für die GP-Wertung.
Das heißt: Der GP-Sieger wird weiterhin nur auf Basis der Punkte ermittelt, die am Sonntag in den zwei Wertungsläufen vergebenen werden (wie gehabt 25 Punkte für Platz 1, 22 für Platz 2, 20 für Platz 3, 18 für Platz 4, 16 für Platz 5, 15 für Platz 6 usw. bis zum letzten Punkt für den 20. Rang).
SPEEDWEEK.com fragte bei MXGP-Vizeweltmeister Jeremy Seewer nach, was er von dieser Neuerung hält. "Ich wusste, dass das kommt", meinte der Yamaha-Werksfahrer. "Sie hatten das im Vorjahr ein bisschen angekündigt, es war also schon klar. Ob es gut ist, sehen wir dann. Es ist auf jeden Fall für alle gleich, ich will da nicht negativ sein. Für mich ist es komisch, aber ich gebe mein Bestes. Ich meine,
"Wenn wir schauen: In der MotoGP und in der Formel 1 machen sie ein bisschen dasselbe. Es geht allen gleich. Logisch wird auf die Fahrer nicht gehört, das ist ein bisschen der Punkt", gab der 28-Jährigen aus Bülach zu bedenken. "Schlussendlich ist es mir aber egal, ich mache mir da überhaupt keinen Kopf. Ich gebe mein Bestes und versuche, so viele Punkte wie möglich zu machen – jetzt eben auch im Quali-Race, ganz einfach."
"Ja, das war ganz cool", berichtete der Schweizer. "Es war zwar ein bisschen stressig, weil ich von Sardinien für zwei Tage nach Amerika geflogen bin. Es war aber cool, auch die andere Seite zu sehen, wieder einmal ein Supercross-Rennen zu sehen und mit den ganzen Fahrern zu quatschen. Sie interessieren sich für Europa und fragen mich Dinge, ich umgekehrt. Es war auf jeden Fall cool."
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