Tim Gajser (Honda) nach Crash: Knochen abgesplittert
Honda-Motocross-Ass Tim Gajser war nach dem MXGP-Grand-Prix in Frauenfeld sauer – die ersten medizinischen Checks ergaben einen leichten Schaden am Knochen des Gelenks.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Weiterlesen
Werbung
Der heftige Crash von MXGP-WM-Spitzenreiter Tim Gajser im zweiten Rennen des Grand Prix in Frauenfeld sorgt für große Wellen in der Szene. Wie SPEEDWEEK.com bereits berichtete, haben sich zahlreiche Top-Asse wie Tony Cairoli oder Adam Cianciarulo auf die Seite des Honda-Werksfahrers geschlagen und vor allem die Piste und Präparierung beim "MXGP of Switzerland" kritisiert.
Werbung
Werbung
Für Gajser kommen all diese Wortmeldungen zu spät. Der fünffache Weltmeister flog zu Beginn des zweiten MXGP-Rennens heftig aus dem Sattel, als er dabei war, neue Spuren zu erkunden, um für die geplante Attacke gegen Kumpel und Leader Lucas Coenen (Red Bull KTM) gerüstet zu sein. Gajser reiste nach dem Rennen am Montag nicht sofort aus der Schweiz ab, sondern war noch am späteren Abend im Paddock. Der 28-Jährige wurde dort bereits auch von HRC-Physiotherapeut Filippo Camaschella mehrfach behandelt. Der durchwegs als Strahlemann bekannte Honda-Star war sauer und wetterte gegen den im rechten Winkel zur Piste aufgeschütteten, etwa 40 Zentimeter hohen länglichen Erdwall, der zudem kaum sichtbar war. Der Erdhügel erwies sich als Katapult, ließ das Hinterrad von Gajsers Honda heftig ausbrechen und für einen Moment unkontrollierbar werden.
Obwohl weitere Checks geplant sind, sickerte hinter vorgehaltener Hand durch, dass bei Gajser neben der ausgekugelten rechten Schulter auch eine kleine Absplitterung an einem Schulterknochen festgestellt wurde. Fakt ist: Der Slowene hatte trotz eines Schmerzmittels hart zu kämpfen. Er bestätigte jedoch bereits, dass er einen Start in Agueda am ersten Mai-Wochenende auf alle Fälle versuchen werde.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.