Der slowenische Honda-MXGP-Werksfahrer Tim Gajser hat am Sonntag in Orlyonok ein neues Kapitel in der Geschichte seines Arbeitgebers Honda geschrieben.
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Tim Gajser ist im Moment der Mann der Stunde in der Motocross MXGP-Weltmeisterschaft. Der 22 Jahre alte Slowene sicherte sich im russischen Orlyonok nicht nur seinen dritten GP-Sieh in Folge, sondern übernahm auch die WM-Führung von Tony Cairoli (Red Bull-KTM).
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Die Besonderheit für Statistiker: Es war zugleich der allererste Honda-Sieg im Motocross auf russischem Boden. Und das seit dem ersten offiziellen Grand Prix, der in der damaligen UdSSR im Jahr 1962 stattgefunden hat. Der japanische Gigant war bisher noch nie in Russland erfolgreich gewesen. Tim Gajser, der nun 13 Punkte Guthaben auf Tony Cairoli hat, unterstrich selbst, wie schnell es in der Motocross-Welt gehen kann: "Vor drei Grand Prix hatte ich noch 40 Punkte Rückstand auf die Spitze, jetzt habe ich das Red Plate. Ich bin sehr happy darüber, wie es in den vergangenen Wochen gelaufen ist. Es ist noch früh in der Saison, aber es ist dennoch großartig und ich kann es kaum erwarten, das Red Plate in Lettland auf meinem Motorrad zu sehen."
Zum Sonntag erklärte Gajser: "Es war nicht einfach da draußen. Beide Läufe waren sehr hart, denn Arnaud Tonus war sehr stark und hat hinter mir ständig Druck gemacht. Ich konnte ihn im ersten Lauf über die gesamte Distanz hinter mir halten, auch im zweiten Rennen. Zehn Minuten vor Schluss machte er dann einen Fehler. Das gab mir die Lücke, die ich brauchte, um das Rennen zu kontrollieren und den Sieg zu holen."
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Die schnelle Piste forderte mehrere Sturzopfer. Unter anderen erwischte es Gautier Paulin, Clement Desalle und Alessandro Lupino. Gajser: "Die Strecke war nicht so wellig, aber es war dennoch schwierig, weil der Boden so hart war und man dadurch sehr leicht Fehler machen konnte."
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Noch etwas kommt hinzu: Honda hat durch die beiden Laufsiege Gajsers und das Punktmaximum von 50 Zählern in Russland auch noch die Führung in der Markenwertung übernommen.
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