Das bietet Stoff für stundenlange Diskussionen unter GP-Fans: Welcher Formel-1-Rennstall geht 2026 mit der stärksten Fahrerpaarung an den Start? Die Antwort ist ziemlich knifflig.
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Der neue "FIM Enel MotoE World Cup" wird 2019 bei fünf Grand Prix ausgetragen, nur in Misano werden zwei Rennen abgewickelt. Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta freut sich über den Zuspruch von Sponsoren bei den zwölf Teams, die insgesamt 18 Fahrer einsetzen. Gefahren wird mit Einheits-Motorrädern der Marke Energica Ego Corsa mit 108 PS und einem Drehmoment von 200 Newtonmeter. Aber die Batterielaufzeit des 100 kg schweren Elektro-Antriebs lässt momentan nur Renndistanzen von fünf bis sechs Runden zu. Das komplette Motorrad wird ca. 260 kg schwer sein.
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"Einige Motorräder werden mit Onboard-Kameras ausgestattet, deshalb werden die anderen Maschinen zum Ausgleich mit Zusatzgewichten von ca. 1,5 kg ausgestattet", sagt Danny Aldridge, der MotoGP Technical Director. "Die Maschinen sollen 2019 auf allen Pisten vorher getestet werden, auf denen nachher die Wettkämpfe ausgetragen werden. Wir rechnen dann mit Rennen über sechs oder sieben Runden. Denn es soll im Rennen von der ersten bis zur letzten Runde dieselbe Leistung zur Verfügung stehen." Niemand soll in der letzten Runde plötzlich nur noch spazieren fahren müssen, weil die Batterieleistung nicht ausreicht. 2020 sollen die Renndistanzen dann angehoben werden.
Bisher ist geplant, dass die MotoE-Bikes für die Superpole-Runde zusätzliche Power im Bereich von ca. 40 PS erhalten sollen. Es wird mit einem Top-Speed von 250 km/h gerechnet, die Rundenzeiten sollen im Bereich der Moto3-Klasse liegen, die mit knapp 60 PS starken 250-ccm-Einzylinder-Viertaktern bestritten wird.
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Die eingefleischten GP-Fans betrachten diese geräuschlöse und emissionsfreie Serie skeptisch.
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Beim ersten großen MotoE-Test von 23. bis 25. November in Jerez bekam jedes Team ein Motorrad. Jene Teams, die zwei Fahrer einsetzen, mussten die Bikes aufteilen.
Bei den Grand Prix werden die Elektro-Motorräder im E-Paddock in einem eigenen Zelt betreut und gewartet. Die Teams dürfen sie nicht in ihre eigene Boxen schleppen. Enel X wird eine mobile Ladestation, die "JuiceRoll", zur Verfügung stellen, die aus zwei Einheiten besteht, einem "Semi Mobile Unit" und einem "mobile Unit" für jedes Motorrad. Ersteres dient dazu, die Batterien im Paddock zwischen den Sessions aufzuladen. Das "Mobile Unit" hingegen wird dem Bike bis in die Startaufstellung folgen, um die Batterie auf den Höchststand zu bringen und die Heizdecken der Reifen zu betreiben. Solarpanele werden mit "Smart Meters" verbunden, die den Verbrauch an elektrischer Energie des Events ständig messen. Enel bietet außerdem ein Verteilsystem an, das JuiceRoll und den MotoE-Paddock mit dem Grid verbindet und Solarpanele integriert. Somit ist der gesamte Event, vom Paddock bis zur Startaufstellung, komplett elektrifiziert.
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Um die Chancengleichzeit zu gewährleisten, darf jedes Team nur zwei Techniker für die Energica-Maschinen abstellen. Michelin liefert die Einheitsreifen. Laut Reglement wird Reifenhersteller Michelin für jedes Rennwochenende einen Typ an Slick-Reifen (vier Vorder- und fünf Hinterreifen) und einen Typ Regenreifen (drei Vorder- und vier Hinterreifen) bereit stellen. Es sollen jeweils am Freitag und am Samstag eine Trainingssession abgewickelt werden, die Rennen starten jeweils zwischen dem MotoGP-Warm-up und den Moto3-Rennen, also mnach 10 Uhr am Vormittag. Für die Superpole am Samstag werden 30 Minuten eingeplant. Die Fahrerliste für den MotoE-Weltcup steht fest. Alma Pramac Racing: Josh Hook und Alex De Angelis Ángel Nieto Team: Nicolas Terol und Maria Herrera Avintia Esponsorama Racing: Xavier Siméon und Eric Granado LCR E-Team: Randy de Puniet und Niccolò Canepa Tech3 E-racing: Kenny Foray und Hector Garzo Trentino Gresini MotoE: Matteo Ferrari und Lorenzo Savadori Dynavolt Intact GP: Jesko Raffin Ajo Motorsport MotoE: Niki Tuuli EG 0,0 Marc VDS: Mike di Meglio One Energy Racing: Bradley Smith Pons Racing: Sete Gibernau SIC58 Squadra Corse: Matteo Casadei
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