Erwartungsgemäss dominieren im Motorland Aragon die Honda-Piloten Casey Stoner und Dani Pedrosa. Weltmeister Jorge Lorenzo nur auf Platz 8. Rossi wird schneller.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top 6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
Weiterlesen
Werbung
Wegen des abgesagten zweiten Trainings am Freitag (Stromausfall wegen Generatorbrand), wurde der Zeitplan kurzerhand geändert. Die MotoGP hatte statt sonst 60 Minuten, 75 Minuten Zeit zur Verfügung.
Werbung
Werbung
In gewohnter Manier ging Casey Stoner die Session an: Der Australier fuhr mit seiner Honda RC212V auf die Piste und legte sofort ein fulminantes Tempo vor. Bereits in seiner vierten Runde fuhr der HRC-Pilot eine 1.49,485 min und führte um stattliche 0,9 sec vor Marco Simoncelli (I/Honda). Alvaro Bautista (E/Suzuki), Andrea Dovizioso (I/Honda) und Ben Spies (USA/Yamaha) hatten bereits deutlich über eine Sekunde Rückstand. 15 Minuten später legte der WM-Leader noch einmal um 0,2 sec nach und führte nach 25 Minuten Trainingszeit vor seinem Teamkollegen Andrea Dovizioso bereits um eine volle Sekunde. Der dritte im Repsol-Bunde, Lokalmatador Dani Pedrosa, begnügte sich noch mit der sechstenbesten Zeit. Bester Ducati-Pilot zu diesem Zeitpunkt war Randy De Puniet (F/Pramac) auf der siebten Position. Valentino Rossi (I/Ducati), der an diesem Wochenende erstmals mit einem Alu-Chassis ausrückt, belegt nur den 13.Rang. Aber der Superstar befand sich in Gesellschaft seiner Markenkollegen Hector Barbera (E), Karel Abraham (CZ) und Loris Capirossi (I).
Rossi steigerte sich aber im Verlauf der Session kontinuierlich und lag zehn Minuten vor Schluss bereits auf Platz 10. Auf den ersten drei Positionen hatte sich derweil die starken Hondas von Stoner, Pedrosa, Marco Simoncelli (Gresini) und Andrea Dovizioso breit gemacht. Alvaro Bautista (Suzuki) behauptete sich immer noch vor Weltmeister Jorge Lorenzo (E/Yamaha), Nicky Hayden (USA/Ducati) und Ben Spies, der seine Yamaha-M1 unsanft ins Kiesbett bugsierte, aber rechtzeitig vor dem Finale wieder auf der Piste war.
Werbung
Werbung
Ein starkes Training fuhr Randy de Puniet, der sich in der letzten Minuten auf die dritte Position verbesserte. Pedrosa verkürzte seinen Rückstand auf Stoner auf nur noch 62/1000 sec, doch an die Zeit von Stoner aus dessen 8. Runde kam niemand heran, auch der Australier selber nicht. Dovizioso verdrängte Simoncello auf Position 5 und Ben Spies schob sich noch an seinem Teamkollegen Jorge Lorenzo (E/7.) und Alvaro Bautista (E/7.) auf Platz 6 vorbei. Rossi wurde am Ende vor seinem Teamkollegen Nicky Hayden (USA/10.) Neunter.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top 6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
Weiterlesen
Die rote Laterne blieb wieder einmal Toni Elias, der trotz ordentlicher Steigerung immer noch 2,6 sec auf die Stoner verlor und selbst auf Loris Capirossi (Pramac/15.) 0,321 sec einbüsste.
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach
Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.