Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Zu Beginn des MotoGP-Qualifyings purzelten die Zeiten quasi bei jeder Zieldurchfahrt, doch als Casey Stoner (AUS/Honda) nach zehn Minuten mit 1.49,165 min die schnellste Rundenzeit des Wochenendes in den Asphalt brannte, kehrte an der Spitze der Zeitenliste für eine ganze Weile Ruhe ein. Hinter dem Australier reihte sich Lokalmatador Dani Pedrosa (E/Honda) ein, der schon am Vormittag als Einziger die Pace seines Teamkollegen mitgehen konnte.
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Valentino Rossi (I/Ducati) erlebte erneut eine schwierige Session. Nach 15 Minuten rutschte der 32-Jährige mit seiner Ducati ins Kiesbett. Mit hängenden Schultern ging der Superstar zu seinem Motorrad und versuchte vergeblich, es wieder in die Gänge zu bekommen. Zu diesem Zeitpunkt belegte Rossi immerhin den fünften Rang. Positiv: Immerhin war es keiner der üblichen Vorderradrutscher! Der Stand nach 30 von 60 Minuten: Stoner, Pedrosa (+0,4), Spies (+1,0), Dovizioso, Hayden, de Puniet, Lorenzo (+1,3), Simoncelli (+1,4), Barberá, Rossi, Abraham, Aoyama (+1,7), Crutchlow, Bautista (+1,8), Capirossi (+1,9), Edwards (+2,1), Elias (+3,1).
Mit dem Ersatzmotorrad stürmte Rossi wieder auf die Strecke, doch es blieb beschwerlich. Auf die beste Ducati von Randy de Puniet fehlen dem Italiener immerhin 0,7 sec!
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Bei noch 15 Minuten auf der Uhr fällt die Bestzeit von Casey Stoner – und zwar durch den Aussie selbst! Mit einer 1.48,663 min sorgt der WM-Leader endgültig für klare Verhältnisse. Auch Pedrosa legt nach, verfehlt die Stoner-Zeit aber um 0,4 sec. Auf Platz 3 hat sich Ben Spies (USA/Yamaha) nach vorne geschoben, dann folgen Andrea Dovizioso (I/Honda) und der starke Randy de Puniet (F/Ducati). Nur Weltmeister Jorge Lorenzo (E/Yamaha) hält sich noch zurück.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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In der Schlussphase des Zeittrainings legt sich Lorenzo aber ins Zeug und fährt sich hinter seinen Teamkollegen auf Platz 4 nach vorne. Nach einem kurzen Boxenstopp geht der Spanier mit einem frischen Pneu wieder auf die Piste, doch wesentlich schneller kann der Yamaha-Pilot nicht mehr fahren.
Dafür aber das Repsol-Duo Stoner und Pedrosa. Im Fernduell sind die beiden Teamkollegen gleichzeitig auf der Piste und liegen auf Bestzeitkurs. Casey Stoner behält aber die Nase vorn und holt vor Pedrosa und Spies die neunte Pole-Position der Saison. Bester Ducati-Pilot wird Nicky Hayden (USA) auf Position 7, nur 25/1000 sec vor Cardion-Pilot Karel Abraham (CZ). Valentino Rossi fährt mit seiner Ersatzmaschine die 13. Zeit. Doch weil er wahrscheinlich damit bereits den siebten Motor verwendet, wird ihn die Rennleitung als Letzter in das morgige Rennen schicken.
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