Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top 6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Von Platz 1 bis Platz 5 gingen im MotoGP-Rennen alle Piloten mit der harten Bridgestone-Reifenmischung ins Rennen. Erst [*Person Nicky Hayden*], Sechster in der Startaufstellung, wagte sich mit der Marlboro-Ducati auf Medium-Reifen auf die Piste.
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Wie schon üblich gewann [*Person Dani Pedrosa*] auf seiner Repsol-Honda den Start. Doch die Führung des Spaniers ging in der ersten Runde fast unter. Hinter ihm staubte es mächtig. Alex de Angelis stach in einer Kurve ungezügelt innen rein und räumte Nicky Hayden und Colin Edwards ab. Jorge Lorenzo entging nur knapp dem Desaster. Randy de Puniet (LCR Honda) hetzte nach einer Fahrt durchs Kiesbett als Letzter dem Feld hinterher. Edwards Beschreibung über italienische Heiss-Sporne beim Heim-Rennen fiel nicht unbedingt freundlich aus. An der Spitze versuchte sich gelgentlich Toni Elias (San Carlo Honda Gresini), doch Pedrosa liess nicht mit sich spassen. Auch die Fiat-Yamaha-Truppe mit Lorenzo und Valentino Rossi interessierten sich für den Platz an der Sonne. Von Platz 5 schaute sich Andrea Dovizioso (Repsol Honda) das Schauspiel mit einigem Respektsabstand an.
Um den Fluchtversuch von Pedrosa zu vereiteln, zwängte sich Rossi in der fünften Runde an Lorenzo und Elias vorbei und nahm die Verfolgung von Pedrosa auf. Lorenzo kannte die richtige Antwort und hängte sich an Rossis Hinterrad. Dovizioso und Elias hatten das Nachsehen.
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Nach sieben Runden übernahm Rossi die Führung, nach einem kleinen Schnitzer von Pedrosa. Der Jubel des Rossi-Fan-Clubs war entsprechend. Nach einer flotten Runde hatte sich Rossi einen kleinen Abstand herausgefahren, an dem sich seine Gegner in den nächsten Runden die Zähne ausbissen. Erst als Pedrosa nach einem verpatzten Spätbremsmanöver einen weiten Bogen fahren musste, rutschte Lorenzo innen durch.
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top 6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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In Zehntelsekunden knabberte Lorenzo am Vorsprung von Rossi, doch Rossi legte beim Tempo entsprechend nach und hielt sich Lorenzo magere 1,5 Sekunden vom Leib. Nach kurzer Verschnaufpause zog Rossi sein Programm gnadenlos durch und erhöhte die Schlagzahl um einige Zehntel pro Runde gegenüber Lorenzo. Keine Chance für den Spanier.
Als Erster ging Valentino Rossi über die Ziellinie, mit komfortablem Vorsprung vor Lorenzo. Pedrosa landete auf Rang 3. "Platz 2 war das Beste was ich hier rausholen konnte", meinte Lorenzo. "Rossi war an diesem Wochenende einfach die wahre Nummer 1."
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