Talmacsi: Mit Zuversicht nach Sachsen
Für sein viertes MotoGP-Rennen auf dem Sachsenring glaubt sich Gabor Talmacsi auf dem richtigen Weg. Erkenntnisse aus Laguna Seca sollen helfen, die ersten WM-Punkte zu sammeln.
Allmählich wird Gabor Talmacsi ungeduldig: Bei den Meetings in Barcelona und Assen sah er abgeschlagen als Letzter die Zielflagge; in Laguna Seca stürzte er bereits in der dritten Runde. Ein WM-Punkt ist bei seinen Bemühungen bisher nicht herausgekommen. Seinem vierten MotoGP-Einsatz auf dem Sachsenring begegnet er trotzdem mit grossen Erwartungen - und mit viel Respekt.
"Es ist für mich immer ein besonderes Vergnügen, nach Deutschland auf den Sachsenring zu kommen. Die Strecke ist kurz, aber alles andere als einfach und mit starken Höhenunterschieden. Mit einer 125er-Maschine ist die erste Kurve schwer zu nehmen, mit einem MotoGP-Bike vermutlich auch", hofft der 28-Jährige zumindest Teilbereiche seiner Erfahrungen aus der Achtelliterklasse verwenden zu können.
"In Laguna Seca haben wir ein gutes Set-up für meine Honda gefunden. Ohne den Ausrutscher hätte ich bestimmt ein gutes Rennen fahren können. Wir haben uns dann noch einmal zusammengesetzt und ein paar Dinge klären können. Für den Sachsenring haben wir eine bessere Basis, deshalb bin ich auch sehr zuversichtlich", peilt der 125-ccm-Weltmeister von 2007 seine ersten WM-Punkte in der MotoGP an.
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