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Aleix Espargaró: «Großer Teil war meine Schuld»

2016 erlebte Aleix Espargaró eine enttäuschende Saison. Er lag weit hinter seinem Suzuki-Teamkollegen Maverick Viñales und blieb hinter den Erwartungen zurück. Im Interview mit SPEEDWEEK.com übte er Selbstkritik.

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Aleix Espargarós bestes Resultat 2016 war der vierte Platz in Japan. Der Spanier hatte sich im zweiten Jahr mit der GSX-RR deutlich mehr erhofft, doch trotz teilweise aussichtsreicher Rennen gelang es Espargaró nicht, regelmäßig Top-Resultate zu sichern. Er stürzte und machte zu viele Fehler. Darum lag er in der Gesamtwertung als WM-Elfter am Ende ganze 109 Zähler hinter seinem Teamkollegen Maverick Viñales, der den vierten Rang sicherte und in Silverstone sogar für Suzuki siegte. Mit SPEEDWEEK.com sprach Espargaró nun über die Gründe seiner Schwierigkeiten.

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Du hast 2016 eine schwierige Saison erlebt und nicht die Resultate erreicht, die du dir vor dem Saisonstart zum Ziel gemacht hattest. Hast du daraus etwas gelernt? Gibt es auch positive Aspekte?

Natürlich habe ich viele Dinge gelernt, denn ich steckte durch den Wechsel des Reifenherstellers wirklich in Schwierigkeiten. Ich habe gelernt, wie man arbeiten muss, wenn man Probleme hat. Zudem habe ich mein technisches Wissen stark erweitert, denn durch die Probleme mit den Vorderreifen mussten wir viel an der Geometrie der Maschine verändern – fast an jedem Wochenende. Ich bin eine neugierige Person, daher habe ich bei jeder Änderung, die vorgenommen wurde, nachgefragt und sie mir erklären lassen. Natürlich habe ich das nicht während der Sessions getan, denn ich vertraute meinem Crew-Chief Tom [O’Kane] sehr, er ist großartig. Wir hatten aber am Nachmittag immer ein langes Debrief, bei dem er mir erklärt hat, warum wir eine Änderung in diese Richtung vorgenommen haben und nicht in eine andere.

Aber leider gilt: Wenn du viel an der Maschine verändern musst, läuft es in den Rennen nicht gut. Wenn die Abstimmung nach den Vorsaison-Tests und nach den ersten beiden Rennen gut ist, dann veränderst du nicht mehr so viel am Bike. Du passt es nur noch auf die Eigenheiten jeder Strecke an. Die Basis ist aber dieselbe. Das war bei mir in diesem Jahr aber nicht der Fall. Wir haben mehrmals den Rahmen, die Höhe der Maschine und andere Dinge verändert. Das war nicht die beste Ausgangslage.

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Inwieweit lag es auch an dir?

Ich habe nicht verstanden, wie ich mit den Michelin-Vorderreifen fahren muss. Ein großer Teil der Probleme war auch meine Schuld. Es ist nämlich klar, dass die Reifen nicht so schlecht waren. Das konnte man deutlich an den Rundenzeiten sehen, die mit ihnen erreicht wurden. Die meisten Fahrer konnten sich schnell mit den Reifen anfreunden und waren mit ihnen konkurrenzfähig. Zudem konnten wir nicht das richte Setting mit dem Bike finden. 2015 fühlte ich mich großartig auf der Suzuki mit den Bridgestone-Reifen. Doch in dieser Saison konnten wir nicht das richtige Set-up finden.

Dein größtes Problem war die Kurvenmitte?

Naja, eher der Kurveneingang, denn ich konnte nicht genug Speed am Kurveneingang fahren und nicht so aggressiv mit der Bremse umgehen. Ich hatte immer das Gefühl, dass ich die Front verliere, die Maschine bewegte sich stark. Das war aber nicht nur so ein Gefühl, denn ich bin sehr häufig gestürzt – vor allem in der ersten Saisonhälfte. Maverick [Viñales] hatte eher mit dem Hinterreifen Probleme, der ihm zu wenig Grip bot, aber für mich war das Problem der Vorderreifen. Der hintere war in Ordnung für mich.

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2017 wirst du das Team wechseln und für Aprilia antreten. Fühlt es sich für dich so an, als hättest du mit Suzuki eine Chance verpasst?

Ich hatte meine Chance 2016. Ich habe sie nicht genutzt. Durch die vielen Probleme konnte ich sie nicht nutzen. Doch die Chance war vorhanden, denn das Bike war sehr konkurrenzfähig. Vielleicht war es keine Sieger-Maschine für alle Strecken, aber Maverick hat gezeigt, dass man mit ihr auf jedem Kurs um die Top-6 kämpfen konnte. Das ist mir nicht gelungen. Ich muss Suzuki für die Möglichkeit, die ich 2016 hatte, sehr dankbar sein. Ich hatte eine gute Chance.

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