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Ex-Mentor Emilio Alzamora über Marc Marquez: «Er war sehr mutig»

Emilio Alzamora blickt auf seine Jahre als Mentor von Marc Marquez zurück – von den ersten Eindrücken eines Teenagers bis zu den Erfolgen in der MotoGP.

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Emilio Alzamora kennt Marc Marquez wie kaum ein anderer. Der 125er-Weltmeister der Saison 1999 begleitete Marquez über viele Jahre als Mentor und Wegbegleiter – von den ersten Schritten im Nachwuchsbereich bis hin zum MotoGP-Superstar. Im Sommer 2022 kam es zur Trennung. Rückblickend wird für Alzamora deutlich: Außergewöhnliches Talent allein war es nicht, das Marquez schon früh auszeichnete.

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«Im Fall von Marc war es zunächst sein großes Talent und seine enorme Geschwindigkeit auf dem Motorrad. Und dann, ehrlich gesagt, war er mit seinen zwölf Jahren außergewöhnlich reif für sein Alter», erinnerte sich Alzamora im Gespräch mit der AS an die ersten Jahre. Bereits damals habe Marquez gewusst, «was er erreichen wollte, und wie fokussiert er an das Training heranging». Eine Klarheit, die selbst in der Welt der Hochbegabten selten ist.

Alzamora ordnet Marquez früh in eine ganz besondere Kategorie ein. «Talente werden geboren, aber echte Ausnahmekönner entstehen oder werden vielleicht nur alle zehn oder zwanzig Jahre entdeckt», erklärte der 52-Jährige. Solche Fahrer gebe es in jeder Generation – «so wie Marc, Pedrosa, Rossi, Lorenzo oder Stoner». Bei Marquez sei eines früh erkennbar gewesen: «dass er jemand ist, der Geschichte schreiben könnte».

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Marc Marquez' Größe sorgte anfangs für Zweifel

Der Weg an die Spitze war dennoch nicht frei von Fragezeichen. Marquez galt als schmächtig, körperlich unterlegen. «Er war sehr klein, sehr leicht, und man wusste nicht, wie er sich später in der MotoGP behaupten würde», so Alzamora. Doch der Katalane wuchs – körperlich wie mental.

«Mit ihm wuchs auch der Athlet, der er heute ist, in allen Bereichen.» Dass Marquez außergewöhnlich ist, war klar. «Aber dass er dorthin gelangen würde, wo er heute steht, mit all diesen Erfolgen – nein, das war selbst für uns nicht planbar.»

Der besondere Umgang mit Rückschlägen und Verletzungen

Besonders beeindruckt zeigt sich Alzamora von der Widerstandsfähigkeit seines ehemaligen Schützlings. «Marc ist ein unglaublich zäher Fahrer, der aus all seinen Rückschlägen und Verletzungen gestärkt hervorgegangen ist. Genau das macht ihn noch größer.»

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Diese mentale Stärke zeigte sich auch beim viel diskutierten Wechsel von Honda zu Gresini-Ducati im Jahr 2024. Für Alzamora war das ein Schlüsselmoment: «Marc war sehr mutig. Besonders der Entschluss, Honda zu verlassen, zu einem Satellitenteam zu wechseln und den Weg zurück zu einem Werksteam zu suchen, war extrem mutig.»

Nach Jahren voller Rückschläge und Frustration bei Honda sei dieser Wechsel alternativlos gewesen: «Für Marc war dieser Schritt notwendig nach so vielen Stürzen mit einem nicht wettbewerbsfähigen Motorrad.»

Der Lohn folgte 2025 mit dem WM-Erfolg auf Ducati – nach mehreren titellosen Jahren. Für Alzamora ein Beweis wahrer Größe. «Marc hat sich selbst übertroffen. Er hat gezeigt, wie man die Hindernisse eines Spitzensportlers überwindet.» Gerade in schwierigen Phasen erkenne man den Unterschied: «Man sieht, aus welchem Holz ein Fahrer geschnitzt ist. Man sieht den Opferwillen.»

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Dass Marquez trotz aller Rückschläge nie die Liebe zum Motorradsport verloren hat, macht ihn für Alzamora einzigartig. «Marc hat immer seine Leidenschaft für Motorräder bewahrt – selbst dann, als er längst hätte aufhören können. Das macht ihn groß und lässt eine Geschichte entstehen, die sicher noch weitergeschrieben wird.»

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