Danilo Petrucci prophezeit: «Toprak wird stark sein!»
MotoGP-Laufsieger Danilo Petrucci traut Superbike-Weltmeister Toprak Razgatlioglu auch in der Königsklasse einiges zu und erwartet zudem, dass auch Nicolo Bulega bald aufsteigt.
Lando Norris ist Formel-1-Weltmeister 2025, mit Rang 3 in Abu Dhabi hat er sich erstmals den Titel gesichert, als elfter Fahrer aus Grossbritannien. Aber wer ist dieser Lando Norris eigentlich?
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Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen für die ersten MotoGP-Vorsaison-Tests auf Hochtouren. Besonders bei Yamaha wird intensiv am neuen V4-Projekt gearbeitet. Nach dem Aus des Reihenvierzylinder-Bikes stehen die Zeichen in Iwata auf Neuanfang.
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Mit Superbike-Weltmeister Toprak Razgatlioglu hat der Hersteller zudem einen hochkarätigen Neuzugang verpflichtet. Entsprechend groß ist die Spannung bei MotoGP-Fans und Experten: Welche Akzente kann Razgatlioglu in seiner ersten MotoGP-Saison setzen?
Ex-Rivale Danilo Petrucci traut dem türkischen MotoGP-Rookie bereits 2026 einiges zu. «Toprak wird stark sein», kündigte der Italiener im Gespräch mit der La Gazzetta dello Sport an. In den vergangenen drei Jahren hatte Petrucci in der Superbike-WM mehrfach Gelegenheit, Razgatlioglus Talent aus nächster Nähe zu beobachten.
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Doch der Wechsel aus der Superbike-WM in die MotoGP gelang bislang nur wenigen Fahrern, in den vergangenen zehn Jahren kam diese Pipeline nahezu zum Erliegen. Laut Petrucci könnte sich das nun ändern.
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Nicht nur Razgatlioglu gilt als heißer Kandidat, sondern auch jener Fahrer, der ihn in der vergangenen Superbike-Saison bis zum Finale in Jerez herausforderte: Ducati-Werkspilot Nicolo Bulega. «Meiner Meinung nach wird Nicolo ebenfalls bald in der MotoGP ankommen», prophezeit Petrucci mit Blick auf 2027. Bulega wird 2026 für Ducati das MotoGP-Bike testen und seine Erfahrungen mit den Pirelli-Reifen einbringen.
Für Petrucci selbst beginnt 2026 ein neues Kapitel. Bei BMW steigt er in die riesigen Fußstapfen, die Razgatlioglu hinterlassen hat. «Es motiviert mich, mehr zu geben, es setzt mich stärker unter Druck. Es gibt Erwartungen an die Ergebnisse. Ich empfinde eine Mischung aus Emotionen. Es war eine Herausforderung, der ich mich stellen wollte. Es ist nicht üblich, die Möglichkeit zu haben, auf dem Motorrad des Weltmeisters zu sitzen. Ich bin froh, dass BMW mich gewählt hat», kommentierte der MotoGP-Laufsieger.
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