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Honda & KTM beenden Sepang-Shakedown an der Spitze, Pirro mit zwei Stürzen

Erleichterung bei allen MotoGP-Werken: Der dreitägige Shakedown-Test in Sepang bot perfekte Bedingungen. Honda und KTM verblüfften mit Ausdauer und schon jetzt rekordverdächtigen Rundenzeiten.

Thomas Kuttruf

Von

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Mit Blick auf die Rundenzeiten wurden die großen Geschütze bereits am Sormittag abgefeuert. Den letzten Abschnitt des dreitägigen MotoGP-Shakedowns nutzen die Piloten im Wesentlichen, um weitere Daten zur Vorbereitung und Optimierung der 2026er-Prototypen einzufahren. Die Top-6 vom Vormittag blieben vorne.

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Einiges an Arbeit kam auf die Techniker des einzigen Ducati-Piloten zu. Testfahrer Michele Pirro, zur Mittagszeit in Kurve 14 zu Boden gegangen, flog gut eine Stunde vor Ende des Shakedowns erneut ab. Diesmal erwischte es den Vertreter von Ducati Corse in der letzten Kurve (15) und mit einer anderen GP26. Der Crash-Pilot spulte dennoch eifrig Runden in Sepang und schaffte im Finale auch noch eine Verbesserung auf 1:58,899 min. Möglich ist auch, dass der Cheftester während der kommenden Tage weiterarbeitet, um die Arbeit bei Gresini Racing und den verletzten Fermin Aldeguer zu unterstützen.

Das erste Fazit nach drei MotoGP-Testtagen

Alle Werke haben drei Tage lang von perfekt stabilen Wetterbedingungen und stetig ansteigendem Grip auf der Rennstrecke profitiert. In diesem Sinne ist Sepang dem Ruf als ideale Teststrecke zumindest für den Shakedown gerecht geworden.

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Beide MotoGP-Rookies haben ihre Sepang-Aufnahmeprüfung bestanden. Dass die 2026er-Honda offensichtlich einen weiteren Schritt gemacht hat, deuten die Rundenzeiten von Diogo Moreira an. Der Youngster aus Brasilien überzeugte besonders am dritten Tag, fuhr auf Augenhöhe mit den Yamaha-Stammpiloten Alex Rins und Jack Miller und beschleunigte im Finale auch Toprak Razgatlioglu aus. Der Pramac-Neuzugang zeichnete sich besonders durch schnelle Anpassungsfähigkeit zu Beginn und viel Ausdauer auf der Piste aus – der Novize kreiste unentwegt.

KTM arbeitete dreigleisig

Überboten wurde das Pensum nur von KTM – mit Pol Espargaro als ultraschnellem, Pedrosa als präzisem und Kallio als zuverlässigem Ausdauerfahrer arbeiteten die Österreicher dreigleisig und spulten in Summe die meisten Runden ab. Dass Tester Pol Espargaro dazu auf eine 1:57,299 min kam, beweist auch, dass KTM einen signifikanten Fortschritt aus der RC16 herausgearbeitet hat. Sehr bemerkenswert auch das Tempo von Hall-of-Fame-Mitglied Dani Pedrosa: Der 40-Jährige verlor 1,2 sec auf die Spitze und war am Ende schneller als Toprak Razgatlioglu.

Stichwort Yamaha: Die neue V4 macht ohne Frage Fortschritte und lief an allen Tagen ohne offensichtliche Defekte. Doch auch Fabio Quartararo verlor am Ende eine halbe Sekunde auf die Shakedown-Spitze. Mit 1:57,690 min kam der Franzose bis auf eine halbe Sekunde an seine letzte Qualifying-Zeit im vergangenen November heran.

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Aprilia arbeitete die vergangenen drei Tage vor allem effektiv. Solist Savadori bewegte Bikes beider Aprilia-Teams und brillierte erneut als Einzelkämpfer ohne Sturz. Doch das Potenzial der 2026er-RS-GP lässt sich anhand der Rundenzeiten erst mit Marco Bezzecchi bestimmen.

Ein klares Ausrufezeichen setzte Honda. Dabei profitierte das HRC-Testteam auch von der Tatsache, dass die 2026er-Maschine bereits mehrere Male und auch mit Aleix Espargaro in Sepang getestet wurde. 1:59,173 min – die schnelle Runde einer Honda in Sepang macht schon jetzt mehr als neugierig auf die Runden der RC213V mit den Stammpiloten Mir, Marini und Zarco ab dem kommenden Dienstag.

Das Verrückte zum Schluss des dritten Testtags bis 18 Uhr Ortszeit: um 18.02 Uhr schüttete es über dem Sepang International Circuit wie aus Eimern.

Zeiten Shakedown Sepang-Test, Tag 3 (31. Januar):

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  1. Aleix Espargaro (E), Honda, 1:57,173 min

  2. Pol Espargaro (E), KTM, +0,126 sec

  3. Fabio Quartararo (F), Yamaha, +0,517

  4. Jack Miller (AUS), Yamaha, +0,921

  5. Alex Rins (E), Yamaha, +1,007

  6. Diogo Moreira (BR), Honda, +1,165

  7. Dani Pedrosa (E), KTM, +1,291

  8. Toprak Razagatlioglu (TR), Yamaha, +1,292

  9. Michele Pirro (I), Ducati, +1,726

  10. Lorenzo Savadori (I), Aprilia, +1,775

  11. KTM-Testbike 1, +2,634

  12. Yamaha-Testbike 2, +2,989

  13. Yamaha-Testbike 1, +3,981

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