«Ich denke, am Nachmittag können wir uns um zwei oder drei Sekunden steigern», erklärte Repsol-Honda-Pilot Marc Márquez nach dem ersten MotoGP-Training auf der verschmutzten Strecke in Argentinien.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Durch den stark verschmutzten Asphalt war das erste MotoGP-Training in Argentinien noch nicht aussagekräftig. Ducati-Pilot Andrea Dovizioso führte die Zeitenliste mit 1:43,684 min an. Zum Vergleich: Die Pole-Zeit von Marc Márquez 2015 auf Bridgestone-Reifen lag bei 1:37,802 min. Repsol-Honda-Pilot Márquez belegte Platz 2 mit nur 0,094 sec Rückstand auf Dovizioso.
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"Es war noch rutschiger als im letzten Jahr", stellte Márquez fest. "Der Reifenverschleiß war aber sogar unter diesen Bedingungen in Ordnung. Wir konnten noch keine brauchbaren Aussagen für das Rennen treffen, dafür war die Strecke zu verschmutzt. Ich habe nicht gepusht, wir haben nur etwas mit der Elektronik ausprobiert. Wir haben schon gesehen, dass unser Schwachpunkt der zweite Sektor mit der Gegengerade ist. Dort verliere ich am meisten. Doch wir waren noch mit dem Setting aus Katar unterwegs. Erst jetzt beginnt die Arbeit." Márquez hat Bedenken, ob er mit dem Repsol-Honda-Team auch ohne einen Test vor dem Rennen wie in Katar rechtzeitig das richtige Set-up für die RC213V findet. "Mein Gefühl ist im Moment gut, doch wir liegen noch vier oder fünf Sekunden über den üblichen Rundenzeiten hier. Erst wenn der Grip besser wird, werden sich viele Dinge verändern. Die Positionen spiegeln noch nicht das wahre Potenzial wider", ist der Spanier überzeugt. "Am Nachmittag sollten die Bedingungen besser sein. Dann werden uns auch Fortschritte gelingen." 2014 siegte Márquez in Argentinien, 2015 stürzte er im Kampf um den Sieg.
"Der Vorderreifen machte große Probleme, das Vorderrad drohte oft einzuklappen. Das liegt aber hauptsächlich an den Streckenbedingungen. Ich nutzte noch nicht den harten Vorderreifen, der für mich in Katar funktionierte. Hier habe ich ihn noch nicht eingesetzt, weil die Bedingungen so schlecht waren. Erst wenn die Strecke mehr Grip bietet, können wir die Reifen testen und an der Abstimmung arbeiten. Ich denke, am Nachmittag können wir uns um zwei oder drei Sekunden steigern", vermutet Márquez.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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