Pedro Acosta (KTM) weiß: «Jedes Rennen wird ein Fragezeichen!»
KTM-Speerspitze Pedro Acosta analysiert die Kräfteverhältnisse nach den ersten drei Stopps der Saison 2026 und spricht über den Zeitpunkt für seinen ersten MotoGP-Triumph.
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Pedro Acosta wird als WM-Dritter zum Europa-Auftakt der MotoGP Ende April nach Jerez de la Frontera kommen. Der 21-jährige Spanier, der zuletzt von Pol Espargaro als überirdisches Talent geadelt wurde, hat bereits zwei Podiumsplätze eingefahren, stand zuletzt in Austin als Dritter vor den Augen von KTM-CEO Gottfried Neumeister wieder auf dem Podest.
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Über Ostern hielt sich Acosta mit Dirt-Track im Rhythmus – Sparringpartner waren dabei unter anderem Carmelo Morales und Remy Gardner. Die Kräfteverhältnisse in der MotoGP-WM hat Acosta nach den ersten drei Aufschlägen der neuen Saison genau analysiert: «Aprilia hat etwas gefunden, womit sich das Motorrad besser einlenken lässt», hat Acosta erkannt. «Sie waren in Austin extrem konstant, vor allem im ersten Abschnitt mit all den Richtungsänderungen.» Der «Hai aus Mazarron» gibt auch zu bedenken: «Es ist schwierig, wenn man Fehler macht in einer Phase, wo man versucht, den Aprilia-Jungs zu folgen.» Und Acosta unterstreicht: «Ducati ist mit dem einen oder anderen Fahrer auch weiterhin super wettbewerbsfähig. Es war aber wichtig, dass Enea Bastianini am Austin-Wochenende einen Schritt nach vorne gemacht hat. Das war wichtig für ihn, für die Marke und auch für mich. Das ist es, was wir tun müssen. Wir brauchen ein Basis-Setup, dass jeder von uns verwenden kann.»
Aprilia und Ducati einen Schritt voraus Acosta wartet immer noch auf seinen ersten Grand-Prix-Sieg in der Königsklasse – er stand in einem Hauptrennen bisher schon zwölf Mal auf dem Podium. Wo könnte der Coup gelingen? «Die Zeit wird die Antwort bringen.» Die Marschrichtung für die nächsten Events sieht er so: «Jedes Rennen wird jetzt ein Fragezeichen. Außerhalb von Europa hat das Bike ganz gut funktioniert, wir konnten den Aprilia und Ducati im Renn-Trimm mehr oder weniger folgen. Aber wir haben nicht so viel extra in petto, um sie zu schlagen. Die Aprilia und Ducati funktionieren aber auf allen Strecken gut – egal, ob es eine Stop-and-Go-Piste ist. Jerez wird daher für uns das nächste Fragezeichen. Wir wissen, dass Aprilia und Ducati im Moment schon noch einen Schritt vor uns sind – oder vielleicht zwei. Im Moment versuchen wir, in jedem Rennen in den Top-5 zu sein.»
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