Juan Pablo Montoya: «Audi sollte jetzt Christian Horner anrufen!»
Vor dem Japan-GP hat Jonathan Wheatley den Posten des Audi-Teamchefs verlassen, den hat nun Mattia Binotto. Juan Pablo Montoya findet: Audi sollte mal Christian Horner anrufen.
Das kam selbst für Audi-Insider überraschend: Zwischen den WM-Läufen von China und Japan deponierte Jonathan Wheatley bei Audi, dass er seinen Job als Teamchef nicht mehr ausführen kann und nach England zurückkehren will.
Audi-F1-Projektleiter Mattia Binotto: «Das kam aus heiterem Himmel, aber wenn jemand aus persönlichen Gründen eine solche Entscheidung trifft, dann muss man das respektieren.»
Der Italiener, früher bei Ferrari Technik- und dann Teamchef, stellte an der japanischen Suzuka-Rennstrecke klar: «Wir suchen derzeit nicht nach einem Teamchef.»
Montoya: «Mattia Binotto wollte das gar nicht»
Juan Pablo Montoya findet das falsch. Der 50-jährige Doppelbürger (Kolumbien/USA) hält bei TalkSport fest: «Für Binotto ist das eine ganz knifflige Situation, weil er diese Doppelbelastung als Projektleiter im Hintergrund und nun auch als Teamchef im Vordergrund vermeiden wollte.»
Der 94-fache GP-Teilnehmer (7 Siege, WM-Dritter 2002 und 2003) weiter: «Für mich wäre es auch diesem Grund naheliegend, dass sie sehr wohl jemanden suchen für diesen Job.»
Und der frühere IndyCar-Champion und Indy-500-Siegert hat auch bereits eine Lösung: «Ich finde, die bräuchten nun jemanden wie Christian Horner.»
«Ich bin der Ansicht, dass viele Leute unterschätzen, was Horner bei Red Bull Racing alles geleistet hat. Schaut euch doch an, wie lange er dort Teamchef war und was er dabei alles erreicht hat. Gewiss, man kann ihn mögen oder eben nicht, aber seinen Leistungsausweis kann niemand in Frage stellen.»
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