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MotoGPKolumne
Quartararo und der Yamaha-Absprung: Kurze Funkstille nach lautem Knall
Yamaha-Aushängeschild Fabio Quartararo verlässt seine sportliche Heimat und bricht zu neuen Taten bei Honda auf – eine Nachricht wie eine späte Sylvester-Rakete über dem MotoGP-Transfermarkt.
Im Artikel erwähnt

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Absprung: Fabio Quartararo wird Yamaha verlassenAbsprung: Fabio Quartararo wird Yamaha verlassenFoto: Gold and Goose
Absprung: Fabio Quartararo wird Yamaha verlassen© Gold and Goose
Nicht umsonst titelte SPEEDWEEK.com von einer «Transfer-Bombe». Die Nachricht über den Yamaha-Absprung von Fabio Quartararo schlug im Fahrerlager von Sepang aus dem heiteren Himmel ein.
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Erstaunlich an der Nachricht des Tages ist nicht nur der Inhalt, sondern auch der Zeitpunkt überrascht. Wobei auch klar ist: Mit dem Schuss des spanischen Journalisten-Kollegen Oriol Puigdemont wurden auch die Verantwortlichen für Kommunikation beider japanischer Werke unvorbereitet getroffen. Funkstille nach der Detonation. Sollte ein Vertrag zwischen Fabio Quartararo und Honda zustande kommen – und davon ist Stand jetzt auszugehen –, dann wurden die Gesetze des Transfermarkts ein Stück weit neu geschrieben. Ohne Zweifel zählt die Franzosen zu den Top-Athleten der Königsklasse. Doch den Titel holte «El Diablo» 2021. Wer erinnert sich noch an den letzten Sieg der Nummer 20? 2025 schloss der Werksfahrer auf Rang 9 ab – stramme 344 Zähler hinter WM-Dominator Marc Marquez. Fabio Quartararo als erste Wahl überrascht Damit sollte der Pilot aus Nizza nicht erste Wahl für einen Platz auf einem siegfähigen Werksteam sein. Doch es scheint ein Fall von gesucht und gefunden vorzuliegen. Offensichtlich wollte Fabio Quartararo auf jeden Fall vermeiden, für 2027 ohne neuerlichen Werksvertrag auszurücken – und Honda wollte ebenfalls auf Nummer sicher gehen und mindestens ein fahrerisches Großkaliber aufstellen.
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Kurios, aber erklärbar, denn beide Seiten können nicht vorhersehen, wie sich die sportliche Ausgangslage 2026 entwickelt. Denn gelingt es dem Franzosen nicht, der Elite näherzukommen, sinken die Marktchancen weiter. Gleiches gilt für Honda, um einen Siegfahrer an Bord zu holen, wenn die RC213V nicht als siegfähig eingestuft werden sollte. Deal – eine frühe Entscheidung reduziert das Risiko, am Ende ohne starken Partner für 2027 dazustehen, so der vermeintliche Gedanke hinter der schnellen Übereinkunft.
Die große Frage: Was kann Yamaha leisten? Größer dürfte das Problem damit im Lager von Yamaha werden. Denn mit dem Verlust des Aushängeschilds hängt 2026 alles von der Leistungsfähigkeit der neuen V4-M1 ab. Die Werbekampagne für die Neuentwicklung beginnt damit bereits in Sepang und wird von Quartararo selbst mitgesteuert. Einen ersten Beitrag lieferte auch Rookie Toprak Razgatioglu. Bereits am ersten Tag des Shakedowns setzte der Newcomer ein fehlerfreies Ausrufezeichen.
Zurück zum MotoGP-Transfermarkt. Mit einer Unterschrift Quartararos auf Honda-Briefpapier können die Manager der anderen vier Werke den Superqualifyer aus Südfrankreich von ihren Listen streichen. Als ganz heißes Eisen bleibt Spaniens Armada mit den Márquez-Brüdern und den beiden Youngstern Acosta und Aldeguer. Plus Marco Bezzecchi. Nur mit Bleistift dürfte derzeit der Name «Martin» geschrieben sein. Wie weitere potenzielle Siegfahrer mit Namen Vinales oder Bastianini muss auch der «Martinator» mit Resultaten auf einen Spitzenvertrag hinarbeiten. Die Welt steht Kopf und folgt mitunter neuen Gesetzen – das gilt auch für die MotoGP. Nach der Entwicklung um Fabio Quartararo ist mit weiteren Überraschungen zu rechnen. Vielleicht schon morgen. Oder heute.
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