Laurent Mekies nach Verstappen-Ausfall: «Das war nicht das einzige Problem»
Den China-GP konnte nur einer der beiden Red Bull Racing-Fahrer beenden – Isack Hadjar wurde Achter. Der vierfache Weltmeister Max Verstappen fiel aus. Teamchef Laurent Mekies sprach danach Klartext.
In China gab es nur frische WM-Punkte für das Red Bull Racing Team. Denn im Sprint blieben sowohl Max Verstappen als auch sein Teamkollege Isack Hadjar ohne Zähler. Im GP am Sonntag sah Hadjar die Zielflagge als Achter, sein Stallgefährte fiel auf Position 7 liegend aus.
Teamchef Laurent Mekies betonte: «Schon am Freitag zeigte sich, dass der Grand Prix in China sehr schwierig für uns werden würde. Beim Start eines Sprint-Wochenendes schon im Hintertreffen zu sein, ist das Worst-Case-Szenario, denn es bleibt kaum Zeit, um aufzuholen und Schwierigkeiten aus der Welt zu schaffen.»
«Wir wussten, dass es bereits eine grosse Errungenschaft ist, dass wir es mit unserer neuen Antriebseinheit beim Saisonstart in Melbourne auf die Startaufstellung geschafft haben, und es wäre naiv, zu denken, dass es im weiteren Verlauf nicht zu Problemen mit der Standfestigkeit kommen würde», erklärte der Franzose weiter.
«Heute mussten wir Max aus dem Rennen nehmen, weil es ein Problem mit der Kühlung gab. Das war aber nicht das einzige Problem, das uns beschäftigte, denn auch unsere Leistung im Allgemeinen war nicht wie wir sie uns vorstellen und wir haben einige erhebliche Mängel an unserem Gesamtpaket ausgemacht», gestand der Teamchef der Mannschaft aus Milton Keynes.
«Wir haben in den letzten Wochen jedoch viel gelernt, und ich gehe davon aus, dass wir beim nächsten Rennen in Japan in zwei Wochen konkurrenzfähiger sein werden», fügte der Ingenieur an, und ergänzte: «Danach wird uns die bedauerliche, aber unvermeidliche Absage der Rennen im April die Gelegenheit geben, etwas durchzuatmen und in Milton Keynes wie gewohnt hart zu arbeiten, um weitere Fortschritte zu erzielen.»
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