Der Vorsaison-Test der MotoGP-Klasse in Sepang fand noch auf dem alten Streckenbelag statt. Beim Malaysia-GP werden die Piloten erstmals die modifizierte Strecke begutachten.
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Die Fahrer der Superbike-Weltmeisterschaft konnten sich schon bei ihrem Rennwochenende in Sepang im Mai 2016 ein Bild von den Umbauarbeiten auf dem Sepang International Circuit machen. Es wurde schnell deutlich, dass der neue Asphalt die Reifen stark beansprucht. Die MotoGP-Piloten testeten zwar von 1. bis 3. Februar in Sepang, doch die Bauarbeiten an der Strecke fanden erst von 15. Februar bis zum 8. Mai statt.
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In Sepang finden seit 1999 Formel 1- und MotoGP-Rennen statt. Daher muss die Strecke den Anforderungen der FIA und der FIM entsprechen. Um die Homologierung (die notwendig ist, um die Grands Prix der Königsklassen durchführen zu dürfen) in beiden Verbänden zu behalten, musste am SIC gearbeitet werden. Ziel dieser Baumaßnahmen war es, die Strecke mit einem besseren und konstanteren Grip-Level sowie mit einer besseren Drainage zu versehen. Die größten Änderungen haben in der letzten Kurve stattgefunden. Dort sollte verhindert werden, dass im Fall von Regen Wasser über die Strecke läuft und sich damit die Ideallinie verändert. Daher wurde die Kurve so umgebaut, dass sich die Geschwindigkeiten am Kurveneingang und am Scheitelpunkt verringern, auch der Top-Speed auf der Start-Ziel-Geraden wird sich dadurch verändern.
Die Drainage auf der gesamten Strecke ist verbessert worden, darunter auch in der letzten Kurve. Einige davon wurden angelegt, um Wasserströme umzuleiten und damit bei Regen kein Wasser auf der Strecke steht. Einige Bodenwellen auf dem Sepang International Circuit wurden geglättet, besonders in Kurve 12. Auch der Verlauf der Curbs wurde verändert und an verschiedenen Punkten der Piste wieder neu aufgebaut.
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In den Kurven 1, 4 und 9 wurden die Auslaufzonen überarbeitet, um für die Fahrer auf zwei und auch vier Rädern mehr Sicherheit zu gewährleisten.
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Die MotoGP-WM gastiert am Wochenende vom 28. bis 30. Oktober zum "Shell Malaysia Motorcycle Grand Prix" auf dem Sepang International Circuit.
Beim Phillip Island-GP 2013 wirkte sich die Neuasphaltierung fatal auf die Bridgestone- und Dunlop-Einheitsreifen der drei GP-Klassen aus. Es musste im MotoGP-Rennen ein Boxenstopp vorgeschrieben werden. Der neue MotoGP-Einheitsreifenlieferant Michelin testete den Asphalt in Sepang daher bereits im Juli mit den Testfahrern von Yamaha, Honda und Ducati.
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