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Böse Schlappe für Österreich – bei Martin Posch sah man den Knochen im Bein
Im Vorfeld des Eisspeedway der Nationen in den Niederlanden gab es viel Unruhe rund um die Nominierung des österreichischen Teams. Am Ende überschattete Martin Poschs Sturz einen miserablen Renntag.
Eisspeedway
Im Artikel erwähnt

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Mit Harald Simon und Martin Posch gingen die Österreicher in das Eisspeedway der Nationen und am Ende stand der sechste und letzte Platz, den Teammanager Oliver Özelt so nicht erwartet hat. «Ja, es war stressig und auch enttäuschend», kommentierte er das Abscheiden seiner Mannen im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Mit den ganzen Rückschlägen und allem, was im Vorfeld war, war das nicht ideal. Dennoch waren wir optimistischer, zwischen Platz 3 und 6 war alles drin.»
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Nachdem im Auftaktlauf gegen die Schweden nicht viel zu erwarten war und es ein 2:7 setzte, folgte im zweiten Durchgang die nächste Niederlage. «Im Lauf gegen Deutschland hatten wir das Pech, dass Christoph Kirchner seinen Start gut erwischte und Harry Simon ihn dann auch noch berührt und runtergeholt hat. Ab da war etwas die Luft raus und es war sehr schwer, noch eine Chance auf das kleine Finale zu haben. Für Deutschland hat Max Niedermeier einen super Tag erwischt», so Özelt, für den der Nachmittag noch einen anderen Schreck bereithalten sollte. Spikes schnitten in Martin Poschs Bein Martin Posch stürzte im zwölften Lauf. Nachdem Sebastian Reitsma dem auf der Bahn schlitternden Österreicher nicht ausweichen konnte, verfing sich dessen Bein in dem mit zahlreichen Spikes versehenen Vorderrad. Özelt: «Vor dem Crash von Martin habe ich den Jungs noch gesagt, sie sollen rausgehen und einen guten Saisonabschluss mit guten Läufen haben, weil es ja fast schon um nichts mehr gegangen ist. Und dann kam der heftige Sturz. Zum Glück ist das noch gut ausgegangen, denn man hat seinen Knochen gesehen, aber letztlich wurden keine Muskeln und Nerven verletzt und es war einfach nur eine riesige Fleischwunde. Martin ist genäht worden, konnte den Heimweg antreten und hat am Telefon auch schon nach einem Startplatz für den nächsten Winter gefragt. Martin bestätigte mir, dass die medizinische Versorgung vor Ort top war. Für mich hat das schlimm ausgesehen und ich hatte mich noch gewundert, warum er nicht direkt ins Krankenhaus gefahren wurde.» Teammanager Oliver Özelt: «Mein Fehler, ich war in Sorge» Einen letzten kuriosen Auftritt hatten die Österreicher im finalen Duell mit Finnland. Zunächst wurde Reservefahrer Josef Kreuzberger vom Startband weggeschickt, weil er nicht beim Rennleiter als Ersatz für Martin Posch angemeldet war. Und zu allem Überfluss stürzte Simon dann auch noch und die Finnen fuhren den Lauf zu zweit zu Ende.
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«Da ich selbst nicht in das Behandlungszimmer durfte und die Minuten vergingen, wusste ich nicht, was los ist», schilderte der österreichische Teammanager. «Dadurch wurde versäumt Josef Kreuzberger für den letzten Lauf anzumelden. Das hat mich geärgert und ich war auch ein wenig angefressen, dass der Josef ausgeschlossen wurde, obwohl jedem klar war, dass Martin Posch nicht mehr fahren kann und der Reservefahrer kommen muss. Aber das war mein Fehler, weil im Reglement steht, dass ich den Ersatzfahrer anmelden muss. Aber ich war in Sorge, was mit Martin los ist in dem Moment.»
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