MotoGP-Star Andrea Dovizioso gewann mit seinem Partner Mauno Hermunen das Supermoto-Rennen in Latina. Der «SIC-Day» fand erstmals zu Ehren des verunglückten Marco Simoncelli statt.
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Nach 58 Rennrunden war das Hauptrennen des ersten SIC-Supermoto-Tags im italienischen Latina vorüber. Nach über einer Stunde war es hauchdünn: Der diesjährige Supermoto-Vizeweltmeister Mauno Hermunen (TM) und der Moto-GP Vierte Andrea Dovizioso (Ducati) siegten mit 0,5 Sekunden Vorsprung vor Hermunens Teamkollege Matt Winstanley und Christian Iddon. Valentino Rossi und Thierry van den Bosch wurden mit 30 Sekunden Rückstand Dritte.
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Das enge Ergebnis zeichnete sich bereits gestern nach dem Qualifying ab. Winstanley/Iddon waren der Geheimtipp und Dovizioso der Schnellste der Moto-GP-Piloten. Mit Hermunen an seiner Seite fürwahr ein schlagkräftiges Team, welches gestern durch Gripprobleme im nassen Qualifying gehandicapt war. Heute regnete es erneut. Hermunen hatte seine Gripprobleme jedoch in den Griff bekommen. "Wir sind gestern nach dem Qualifying mit der Abstimmung in eine andere Richtung gegangen, das hat sich als richtig herausgestellt. Es war zwar noch nicht optimal, aber ausreichend um zu gewinnen", erzählt der Finne. Er und Doviziose konnten Positionen aufholen und sich im Laufe des Rennens mit einem Vorsprung von über 5 Sekunden an die Spitze setzen, bevor Dovizioso in der letzten Runde etwas Gas rausnahm und es nochmals spannend machte. Valentino Rossi und Thierry van den Bosch konnten sich im Laufe des Rennens an Lazzarini/Pasini und Verderosa/Antonelli vorbei auf Platz 3 kämpfen. "Ich habe mich heute schon deutlich besser gefühlt und war auch im Warm-up lange Zeit Schnellster", erzählt VdB. "Im Rennen konnten wir uns dann nach vorne arbeiten. Mit dem zweiten Reifen hatte ich ein sehr gutes Gefühl. Leider waren die Jungs vor uns zu schnell und wir konnten nur Platz 3 einfahren."
Max Biaggi und der Supermoto-Weltmeister von 2011, Adrien Chareyre, musste sich mit Platz 8 zufriedengeben. Bereits gestern wurden sie von Elektrik- und Gripproblemen an der Aprilia eingebremst. Chareyre konnte sich von der 16. Position mit einem glänzenden Start und einer Serie von schnellen Runden nach vorne arbeiten und tauchte in Runde 6 auf Platz 2 auf. In diesem Team war Biaggi der Bremsklotz. "Biaggi war im Nassen einfach nicht schnell und hatte kein vernünftiges Gefühl für das Bike", stellte Fast-Wheels-Teamchef Daniele Puca unverblümt fest.
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