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Aldeguer-Ersatz Pirro: Was sagt der Ducati-Cheftester zur Thailand-Pleite?

Für Ducati als Werk verlief der MotoGP-Auftakt in Thailand schlecht – für Gresini als Team katastrophal. Auch Michele Pirro konnte die Nullnummer des besten Kundenteams des Vorjahres nicht verhindern.

Im Artikel erwähnt

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In Wahrheit schlug das Rennsportschicksal bei Gresini schon lange vor dem Auftakt-GP-Wochenende in Thailand zu. Ein Crash bei einem privaten Training auf dem Aspar-Circuit bei Valencia Anfang Januar bedeutete das Aus für sämtliche Tests, als auch den ersten GP. Ein schwerer Rückschlag, denn Gresini hatte den besten Neueinsteiger 2025 und GP-Sieger von Indonesien in die Verteidigung des Titels «bestes MotoGP-Kundenteam» eingeplant.

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Der Startschuss für die ausgerufene Mission ging aber nicht nur wegen des fehlenden Youngsters weit daneben. Wenig überraschend konnte Ersatzpilot Michele Pirro keine brauchbaren Resultate abliefern. Der Cheftester von Ducati Corse war während des Buriram-Tests intensiv in die Definition der 2026er-Ducati eingebunden und auch beim Thailand-GP verstand sich Pirro mehr als Entwicklungs- denn als Rennfahrer. Pirro erledigte seinen Job pflichtbewusst. Doch selbst eine Steigerung der Rundenzeit im Q1 im Vergleich zum Test bedeutete den letzten Startplatz. Auf die Referenzzeit von Marco Bezzecchi verlor er knapp drei Sekunden.

Beide Rennen fuhr der 39-jährige Tester in Gresini-Farben zu Ende, landete jeweils auf dem Platz und war im langen GP mit fast 70 Sekunden Rückstand nicht mehr weit von einer Überrundung entfernt. Entsprechend geknickt teilte Pirro nach dem Thailand-GP über das Team schriftlich mit: «Ich bin etwas enttäuscht, ich dachte, ich würde besser abschneiden, wenn ich alle Puzzleteile dieser Tage zusammenfüge. Es tut mir leid, denn ich wollte etwas mehr Konstanz. Ich habe alles gegeben und danke Nadia und dem gesamten Team für das Vertrauen, das sie mir in diesen Tagen entgegengebracht haben.»

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Immerhin war am Sonntag damit ein Motorrad in Gresini-Farben im Ziel. Denn Alex Marquez warf seine Chancen auf die ersten WM-Punkte mit einem Crash weg. Es war der Schlusspunkt eines überraschend negativen Wochenendes. Denn bei dem Test nur Tage zuvor an Ort und Stelle kam der Vizeweltmeister besser mit den hitzigen Bedingungen zurecht. Dass «AM73» im Q2 nicht einmal an seine Testzeiten herankam, gab einen klaren Hinweis auf die Empfindlichkeit der aktuellen Desmosedici.

Vom ungünstigen Startplatz 7 ließ sich Marquez früh zu einem Fehler verleiten. Die Aufholjagd hatte nur mit Platz 11 geendet. Dann der Sturz im Großen Preis: ein Wochenende zum Abhaken für den als Mitfavoriten gehandelten Alex Márquez.

Wie besonders die Lage bei Ducati ist, zeigt auch, dass man den Testfahrer zu allen weiteren Themen schweigen ließ. Als einziger Ducati-Fahrer erschien Michele Pirro weder beim Buriram-Test noch beim Großen Preis zu den Mediengesprächen.

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Fazit: Für Gresini Racing kamen beim ersten GP des Jahres alle negativen Faktoren zusammen. Fermin Aldeguer nicht am Start, Stillstand bei Ducati, Fehler vom Vizeweltmeister, null Punkte in allen Disziplinen. Alle Hoffnungen liegen auf einem Neustart in Brasilien, möglicherweise auch auf Fermin Aldeguer, dessen Rückkehr für Runde 2 noch nicht ausgeschlossen ist.

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Pos

Fahrer

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Team

Start Nr

Runden

Zeit

Bestzeit

Punkte

01

Marco Bezzecchi

Marco Bezzecchi

Aprilia Racing

72

26

39:36,270

1:30,487

25

02

Pedro Acosta

Pedro Acosta

Red Bull KTM Factory Racing

37

26

+5,543

1:30,657

32

03

Raúl Fernández

Raúl Fernández

Trackhouse MotoGP Team

25

26

+9,259

1:30,627

23

04

Jorge Martin

Jorge Martin

Aprilia Racing

89

26

+12,182

1:30,713

18

05

Ai Ogura

Ai Ogura

Trackhouse MotoGP Team

79

26

+12,411

1:31,129

17

06

Fabio Di Giannantonio

Fabio Di Giannantonio

Pertamina Enduro VR46 Racing Team

49

26

+16,845

1:31,016

12

07

Brad Binder

Brad Binder

Red Bull KTM Factory Racing

33

26

+17,363

1:31,088

13

08

Franco Morbidelli

Franco Morbidelli

Pertamina Enduro VR46 Racing Team

21

26

+18,227

1:31,145

8

09

Francesco Bagnaia

Francesco Bagnaia

Ducati Lenovo Team

63

26

+18,340

1:31,050

8

10

Luca Marini

Luca Marini

Honda HRC Castrol

10

26

+19,101

1:31,190

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