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Valentino Rossi: «Ducati wird gut auf 2027 vorbereitet sein!»

Die Frage «Kommt der Doktor, oder kommt er nicht?» beantwortete MotoGP-Ikone Valentino Rossi mit einem souveränen Auftritt. Bei der Vorstellung seines 2026er-Teams blickte «VR46» auch in die Zukunft.

Thomas Kuttruf

Von

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Punkt 12 Uhr mittags eröffnete dramatische Musik mit modernen Klängen in historischem Umfeld die MotoGP-Saison 2026 – aus Sicht der Mannschaft von Rennsport-Legende Valentino Rossi. Bewusst hatte man sich trotz indonesischem Hauptsponsor für eine Veranstaltung im geschichtsträchtigen Rom entschieden.

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Auf den Weg in Italiens gesellschaftliches Zentrum hatte sich auch Teamgründer und VR46-Mastermind Valentino Rossi selbst gemacht. Wenig überraschend überstrahlte der neunfache Champion aus Tavullia, der VR46 Racing 2013 und damit noch zu seiner aktiven Zeit als MotoGP-Werksfahrer gegründet hatte, das einstündige Event.

Trotz ernster Aufgabenstellung sprach Rossi mit einem breiten Grinsen über die Ambitionen von VR46 Racing in der Königsklasse. Wer auch immer dafür sorgen sollte, dass seine Piloten das tun, ließ Rossi offen – aber einen Sieg forderte VR46 von seiner Mannschaft vor dem fünften Antreten in der Königsklasse.

Nach dem offiziellen Teil und der Enthüllung des 2026er-Designs sprach der Teameigner auch über die Verbindung zu Ducati. Vor dem Mikrofon von motogp.com betonte Rossi: «Es ist ein wichtiger Aspekt, dass unser Team von Beginn an unserer Reise in das Abenteuer MotoGP mit Ducati unterwegs ist. Es ist ein großes Glück für uns. Ducati war in den letzten Jahren der führende Hersteller im Feld und dadurch konnten wir schnell zu Erfolgen kommen – nicht nur Podiumsplätze, sogar Siege in der MotoGP waren so möglich.»

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Fakt ist: Bereits im zweiten Jahr als eigenständige Teamstruktur war es VR46 mit Ducati und Eigengewächs Marco Bezzecchi 2023 mit drei Siegen und Platz 3 in der WM-Tabelle gelungen, zu glänzen. Rossi ist sich bewusst, dass nach Platz 6 und 7 in der Fahrer- und Rang 3 in der Team-WM in erster Instanz das Team gefordert ist: «Wir müssen selbst das nächste Level erreichen. Alle im Team müssen einen noch besseren Job machen – um jedes Wochenende konkurrenzfähig zu sein», so Rossi in Rom.

Mit Blick auf das letzte Jahr der 1000er-Ära und den Umstieg 2027 auf die dann noch 850 ccm großen MotoGP-Prototypen glaubt Rossi auch weiterhin an seinen Technik-Partner aus Bologna: «2026 wird ein besonderes Jahr. Denn es geht für alle darum, die volle Leistung abzurufen, mit der bestehenden Technologie abzurufen, aber zugleich laufen die Vorbereitungen auf das neue Jahr mit den doch sehr anderen technischen Rahmenbedingungen. Ich selbst habe keine Zweifel, dass Ducati auch auf 2027 gut vorbereitet sein wird.»

Dennoch – und hier wird es interessant – ließ sich «VR46» noch nicht auf eine verbindliche Aussage zu einer weiteren Zusammenarbeit mit Ducati ab 2027 festnageln. Rossi: «Die Situation ist für alle eine große Herausforderung und wie es weitergeht, wird sich erst im Lauf der Saison zeigen.»

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Die Zurückhaltung Rossis ist aus zweierlei Sicht nachvollziehbar. Denn Stand heute haben noch nicht einmal die fünf in der MotoGP engagierten Werke ihre Verträge für die neue MotoGP-Ära ab 2027 mit dem nun zum US-Konzern Liberty Media gehörenden Rechteinhaber und Vermarkter Dorna Sports unterschrieben. Für alle Parteien geht es um sehr viel Geld und Verantwortung. Entsprechend intensiv verlaufen die Verhandlungen über MotoGP bis einschließlich 2031.

Daraus resultierend sind auch die Vereinbarungen der sechs Kundenteams mit den fünf Werken noch nicht ausverhandelt. Zwar ist mit einem Zusammenbruch der etablierten Partnerschaften inklusive VR46 Racing/Ducati nicht zu rechnen, doch ausgeschlossen wäre die Beendigung der Kooperation nach fünf Jahren nicht. Vor allem Honda hatte bereits mehrfach öffentlich bestätigt, dass ein zweites Kundenteam (neben LCR Racing) für den größten Hersteller der Motorradindustrie durchaus infrage käme.

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