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Valentino Rossi glänzt bei den 12h von Bathurst: Podium im Chaos-Klassiker

Valentino Rossi fährt mit WRT auf Rang drei bei den 12h Bathurst. Ein turbulentes Rennen mit Unfällen, Strafen und Strategie-Poker prägt den starken Auftritt des BMW-Teams.

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Die 12 Stunden von Bathurst 2026 boten alles, was Langstreckenfans erwarten: Kollisionen, Safety-Car-Phasen, eine Rennunterbrechung und packende Zweikämpfe bis in die Schlussphase. Während Mercedes-AMG mit GruppeM Racing einen historischen Sieg vom 29. Startplatz feierte, setzte auch das BMW-Team WRT mit Valentino Rossi ein starkes Ausrufezeichen – und sicherte sich verdient Rang 3.

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Gemeinsam mit Augusto Farfus und Raffaele Marciello präsentierte sich Rossi über die gesamte Distanz als wichtiger Faktor im WRT-Aufgebot. Das Trio hielt sich in einem extrem unruhigen Rennen konstant in Schlagdistanz zur Spitze und profitierte von einer sauberen Teamleistung sowie einer soliden Strategie.

Starker Teamauftritt trotz Rückschlägen

WRT musste sich früh mit einem schwierigen Rennverlauf arrangieren: Mehrere Zwischenfälle auf der Strecke, zahlreiche Safety-Car-Phasen und wechselnde Bedingungen machten eine konstante Rennplanung nahezu unmöglich. Während das Schwesterauto des Teams nach Schäden weit zurückfiel, blieb die #46-Besatzung um Rossi weitgehend stabil und fehlerarm unterwegs.

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Der neunmalige Motorrad-Weltmeister selbst geriet in der fünften Rennstunde in den Fokus, als er im Duell um Position drei Cameron Waters in der Bremszone leicht auf die Wiese drängte. Die Rennleitung beließ es bei einer Verwarnung – sportlich blieb das Manöver ohne größere Folgen. Später traf Rossi in der Boxenausfahrt auf kalten Reifen eine Pylone, was eine weitere Neutralisierung auslöste. Dennoch bewahrte das Team die Ruhe und blieb auf Podiumskurs.

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Konstanz als Schlüssel zum Podium

In einem Rennen, das von spektakulären Unfällen – inklusive Känguru-Kollisionen, technischen Defekten und einem schweren Crash mit Rennunterbrechung – geprägt war, zahlte sich die Konstanz des WRT-Trios aus. Während mehrere Siegkandidaten durch Schäden oder Strafen zurückfielen, brachte das BMW-Team seinen M4 GT3 kontrolliert ins Ziel.

Vor allem in der Schlussphase, als es nach weiteren Safety-Car-Phasen und Kollisionen im Spitzenfeld nochmals turbulent wurde, hielt WRT die Position und verteidigte Rang drei gegen starke Konkurrenz.

Rossi etabliert sich im GT-Langstreckensport

Für Valentino Rossi ist das Podium am Mount Panorama ein weiterer wichtiger Schritt in seiner zweiten Karriere im GT-Sport. Der Italiener fügt sich zunehmend nahtlos in das professionelle Umfeld ein und zeigt, dass er auch auf höchstem Langstrecken-Niveau bestehen kann.

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Gemeinsam mit Farfus und Marciello lieferte er eine reife, mannschaftsdienliche Leistung ab – genau das, was in Bathurst oft über Erfolg oder Misserfolg entscheidet.

Während Mercedes-AMG und Porsche das Rennen prägten, unterstrich WRT mit Platz drei seine Rolle als Topteam im GT3-Langstreckensport. Für Rossi und seine Teamkollegen ist das Bathurst-Podium ein starkes Signal zum Saisonauftakt der Intercontinental GT Challenge – und ein weiterer Beleg dafür, dass der «Doctor» längst im GT-Rennsport angekommen ist.

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