Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

«Beschissenes Fahren wie immer» – Gounon tobt nach Kollision am Rennende

Beim finalen Restart der 12h Bathurst kollidierten die beiden Spitzenreiter Kelvin van der Linde und Jules Gounon. Im Nachgang ist Gounon stinksauer auf den BMW-Piloten und gibt ihm die Schuld.

Werbung

Werbung

Beim finalen Restart der 12h Bathurst rund 40 Minuten vor Rennende kollidierten in Hell Corner die beiden Führenden Fahrzeuge. Jules Gounon traf im 75 Express Mercedes-AMG GT3 den führenden BMW M4 GT3 von Kelvin van der Linde. Beide Fahrzeuge wurden dabei stark beschädigt, die Rennleitung rief den BMW des belgischen Teams aufgrund herunterhängender Teile zu einem Boxenstopp hinein.

Werbung

Werbung

Gounon beendete das Rennen im 75 Express Mercedes mit einem Schaden am Frontsplitter auf Rang sieben, das Art Car des BMW-Rennstalls wurde sogar nur zwölfter.

Nach dem Rennen hatten die beiden Beteiligten komplett unterschiedliche Meinungen zum Unfallhergang.

Jules Gounon attakiert Kelvin van der Linde verbal

Jules Gounon macht seinen Frust unüberhörbar Luft: «Für mich ist klar, dass die FIA-Regeln besagen, dass man überall auf der Welt nur einmal beim Bremsen die Spur wechseln darf. Er hat einmal auf der Geraden nach links gewechselt und ist dann wieder nach rechts zurückgefahren. Ich dachte, ich hätte meine Chance, weil ich einen sehr guten Restart hatte und mit der Leistung des BMW ist es sehr schwer, sie zu überholen. Ich habe ein Manöver versucht, er hat es gesehen, reagiert, ist nach innen gefahren, aber ich war bereits im ABS und konnte nichts anderes tun, als ihn zu rammen. Für mich ist das sehr unfaires Fahren und es ist sehr schade, den Sieg auf diese Weise zu verlieren. Am Ende des Rennens hat er unsere beiden Rennen ruiniert. Das ist einfach nur beschissenes Fahren von seiner Seite, wie er es immer macht. Heute hat es uns den Sieg gekostet!»

Werbung

Werbung

«Wir kämpfen um eines der größten Langstreckenrennen im Kalender und sind ein großes Risiko eingegangen, um unser Auto dorthin zu bringen. Um ehrlich zu sein, habe ich erwartet, dass er wusste, dass er frischere Reifen und zu diesem Zeitpunkt im Rennen wahrscheinlich ein viel schnelleres Auto hatte. Ich hätte nicht gedacht, dass er in Kurve 1 alles auf eine Karte setzen würde», erklärte van der Linde nach dem Rennen gegenüber Sportscar365. «Wir hatten alte Reifen, alle anderen hatten neue Reifen, und ich musste mehr auf den Sprit achten. Realistisch gesehen lagen unsere Chancen bei etwa 15 Prozent, aber bei einem so großen Rennen muss man das einfach in Kauf nehmen.»

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.