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Lena Kemmer analysiert: «Muss aggressiver reinhalten»

Mit zwei zwölften Plätzen konnte die Österreicherin Lena Kemmer bei der Frauen-Weltmeisterschaft in Donington Park zweimal punkten. Sie weiß, woran sie arbeiten muss, damit es weiter nach vorne geht.

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Auf Startplatz 11 ließ Lena Kemmer zwei zwölfte Ränge in den beiden Rennen der Motorrad-Frauen-WM in England folgen. "Solange man nicht Erster ist, kann es immer besser laufen", schmunzelte die 20-Jährige beim Treffen mit SPEEDWEEK.com. "Grundsätzlich bin ich mit den Rennen zufrieden, nur im ersten Lauf habe ich in der ersten Kurve zu viele Plätze verloren, das war schade. Ich bin von 11 gestartet und fuhr zwischenzeitlich auf 19. Ich muss aggressiver reinhalten und eine gute Linie finde, damit ich von Anfang an vorne dabei bin. Denn von den Zeiten hätte ich weiter vorne mitfahren können. Aber wenn ich zu Beginn so viele überholen muss, dann hält das auf."

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Im zweiten Rennen machte es Lena besser und kam als 13. aus der ersten Runde zurück: "Ich probiere das von Rennen zu Rennen zu verbessern, dafür sind wir da. Mir fehlt noch etwas die Rennerfahrung, vor allem in so einem großen Startfeld. Ich schaue in der ersten Kurve, dass ich eine sichere Position habe. Aber wir sind in einer Weltmeisterschaft, da muss man aggressiv fahren. Sobald du einen Zucker machst, sind drei durch. Das muss ich üben, das weiß ich. Da hilft nur eins: Rennen fahren, Rennen fahren, Rennen fahren, anders geht es nicht. Und dann breit machen und reinhalten."

"Die Strecke ist technisch sehr anspruchsvoll, weil es so unterschiedliche Passagen gibt", analysierte Kemmer, die zum ersten Mal in Donington Park fuhr. "In den schnellen Passagen musst du aufpassen, dass dir nicht das Vorderrad wegrutscht, und dann gibt es die ganz engen Ecken und eine Schikane, hier ist alles dabei."

Beim nächsten SBK-Event am kommenden Wochenende in Most/Tschechien fehlen die Frauen, für sie geht es am 9.–11. August in Portimao/Portugal weiter. "Ich werde mich fit halten und immer aktiv sein, damit ich bestens vorbereitet bin", versprach die WM-14. "Laufen, Radl fahren, Krafttraining, ich muss schauen, was gerade in den Zeitplan passt", so die gelernte KFZ-Technikerin, die für die Firma AVL arbeitet. "Wir sind in der Entwicklung von Antriebssträngen für Autos tätig, ich bin im Prototypenbau, mache hauptsächlich die Elektrik und baue Kabelbäume."

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