George Russell: «Der Nürburgring gehört zurück in den Formel-1-Kalender»
Mercedes-Ass George Russell hat auf der deutschen Traditionsstrecke Nürburgring einen Reifentest für Pirelli gefahren. Der Engländer bedauert, dass die Formel 1 in Deutschland nicht mehr zu Gast ist.
Der letzte Formel-1-WM-Lauf in Deutschland fand im Oktober 2020 auf dem Nürburgring statt, als Grosser Preis der Eifel in Corona-Zeiten. Der letzte echte Deutschland-GP ging 2019 in Hockenheim über die Bühne.
Formel-1-CEO Stefano Domenicali hat wiederholt betont, er sei gesprächsbereit, was die Rückkehr eines Grossen Preises von Deutschland angehe. Aber bei Antrittsgebühren zwischen 20 und 30 Millionen Euro ist klar – ohne staatliche Hilfe können die Betreiber der zwei deutschen Traditionskurse keinen wirtschaftlich sinnvollen Grand Prix austragen.
Und so kehrte die Formel 1 lediglich für Reifentests in die Eifel zurück – Pirelli lud Mercedes und McLaren zu Versuchsfahrten ein auf den Nürburgring.
George Russell: «Ich liebe den Nürburgring»
Der sechsfache GP-Sieger und heutige Mercedes-Werksfahrer George Russell sass 2020 auf dem Nürburgring in einem Williams und schied aus. Nun sagt er bei Sky Sports: «Ich liebe den Nürburgring. Ich bin auch ein paar Runden auf der Nordschleife gefahren und fand das grossartig.»
«Das ist halt noch eine klassische, altehrwürdige Strecke. Der Nürburgring gehört zurück in den Formel-1-Kalender. Leider haben wir momentan keinen Grand Prix in Deutschland, und gerade als Fahrer von Mercedes wäre es schön, wenn wieder einer im Kalender stehen würde.»
Mercedes hat im ersten Teil der Formel-1-WM 2026 das beste Auto, die Starts hingegen sind eher naja. Russell bedauert: «Wir sind hier wegen eines Pirelli-Reifentests gefahren, daher sind Startversuche für uns nicht erlaubt – das gilt für alle Teams bei Reifentests.»
«Wir arbeiten intensiv hinter den Kulissen, analysieren die in Australien, China und Japan gesammelten Daten. Natürlich würden wir gerne jede Menge Starts üben. Wir haben einige Ideen, woran es bei den Starts bisher gelegen hat, also hoffentlich können wir da weiter dran arbeiten.»
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