Maria Herrera (29): «Einen WM-Titel einzufahren, ist das Größte»
Frauen-Weltmeisterin Maria Herrera führt die WorldWCR 2026 nach zwei Meetings an. Welche Herausforderung würde die Spanierin nach einer erfolgreichen Titelverteidigung reizen?
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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Maria Herrera ist mit einem WM-Titel und 14 Siegen die erfolgreichste Teilnehmerin der WorldWCR. Und die Spanierin hat gute Chancen, am Ende der Saison zweiten Mal als Weltmeisterin festzustehen, zumal nach nur zwei Meetings einzig Beatriz Neila als Rivalin übrig geblieben ist.
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Herrera fuhr in ihrer Karriere in den GP-Kategorien Moto2 und MotoE, dazu im Paddock der seriennahen Weltmeisterschaft die 300er-Serie sowie die Supersport-WM. Würde sie im Fall eines zweiten Gewinns der WorldWCR die Klasse wechseln? «Ich würde gerne noch einmal die Supersport-Kategorie ausprobieren, auch die Sportbike-Serie finde ich interessant – ich bin schon immer gegen Männer angetreten», sagte die 29-Jährige im Gespräch mit SPEEDWEEK.com-Chefredakteur Ivo Schützbach. «Wichtig ist mir, dass das Motorrad gut funktioniert. Mit einem professionelleren Motorrad würden wir uns auch besser schlagen – als mit besseren Bremsen, besseren Dämpferelementen und so weiter.»
Die Spanierin gibt zu: «Einen WM-Titel einzufahren, ist das Größte. Das Level in der WorldWCR mit diesem Motorrad ist aber ziemlich gut. Bei Tests fuhr ich schon gegen Teilnehmer der französischen Sportbike-Meisterschaft und war schneller als sie.»
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Am kommenden Wochenende findet auf dem Balaton Park Circuit das dritte Saisonmeeting der WorldWCR 2026 statt. In der Gesamtwertung folgen auf Herrera mit 90 Punkten Neila (77 P.), Roberta Ponziani (52 P.) und die als Mitfavoritin gehandelte Paola Ramos (45 P.). Letztere musste zuletzt in Assen nach einem Sturz im ersten Lauf auf das zweite Rennen verzichten.
Noch fehlen viele Unterschriften auf den Verträgen für 2027. Und doch lässt sich ein konkretes Bild der Königsklasse im Jahr 1 mit 850 ccm zeichnen. Etliche Transfers von Topfahrern gelten als sicher.
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