In Hampton Downs noch strahlender Doppelsieger in der Supersport-Kategorie musste Roman Stamm nach einem schweren Trainingssturz auf die Rennen in Manfeild verzichten.
Seit 26. Januar laufen auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die Formel-1-Wintertests. Fans auf den Tribünen? Pustekuchen. Medien entlang der Bahn? Unerwünscht. Die Formel 1 spielt Verstecken. Wieso?
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Vor einer Woche sorgte Roman Stamm in Hampton Downs mit seinen beiden Siegen in der Klasse Supersport für die große Überraschung. Obwohl der Schweizer Kawasaki-Pilot die Rennstrecke davor noch nie gesehen hatte ließ er sämtlichen Lokalmatadoren keine Chance und setzte sich damit auch in der Gesamtwertung der "Suzuki Series" an die Tabellenspitze.
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Bei der zweiten Veranstaltung in Manfeild sorgte Stamm wieder für Aufsehen, allerdings nicht mit weiteren Siegen, sondern mit einem schweren Sturz im Abschlusstraining. "Drei Minuten vor Ende des Qualifyings ist Roman auf einen langsamen Fahrer aufgelaufen. Er musste von der Ideallinie und ist auf einem noch feuchten Fleck ausgerutscht", berichtet sein Vater Ueli gegenüber SPEEDWEEK.com. "Das Motorrad des Red Devil Racing Teams ist beim spektakulären Abflug komplett zerstört worden. Gottlob ist der Sturz für Roman glimpflicher verlaufen. Er hat sich lediglich eine schwere Muskelzerrung an der Hinterseite des Oberschenkels zugezogen, ansonsten scheint er ohne ernstere Blessuren davongekommen zu sein."
Ob der Zweitplatzierte der abgelaufenen IDM Superstock 1000 bei der Finalveranstaltung auf dem "Cemetery Circuit" in Wanganui am Start stehen kann, steht momentan in den Sternen. "Bis zum Finale sind es noch 14 Tage. Soviel ich gehört habe, will Kawasaki Neuseeland das Motorrad wieder aufbauen. Bis dahin sollte auch Roman wieder gesundheitlich in einer Verfassung sein, dass er fahren kann."
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