Bonovo BMW: Licht bei Gerloff, Schatten bei Baz
Die Top-10 hielt Garrett Gerloff für den Auftakt der Superbike-WM 2023 auf Phillip Island für ein gutes Ergebnis. Der BMW-Pilot lieferte im ersten Lauf eine Punktlandung ab. Für Loris Baz lief es weniger erfreulich.
Mit Loris Baz und Garrett Gerloff hat das BMW-Team Bonovo action eine starke Fahrerpaarung für die Superbike-WM 2023. Dass der Neuzugang aus Texas im ersten Rennen der neuen Saison das beste Ergebnis beisteuerte, war angesichts der Bedingungen eine Überraschung, denn sein Teamkollege aus Frankreich ist ein begnadeter Regenspezialist. In der trockenen Superpole hatte jedoch keiner der beiden Bonovo-Piloten eine aussichtsreiche Position erreicht.
Für Baz war der Samstag mit 18. Plätzen in der Superpole und im ersten Lauf ein Reinfall. "In der Superpole habe ich mich so gut gefühlt wie die ganze Woche noch nicht. Das Niveau ist aber super hoch, und alles ist so eng beieinander. Also war es am Ende nur Platz 18, aber mit lediglich 1,2 Sekunden Rückstand zur Spitze", grübelte der 30-jährige Baz. "Dann begann es zu regnen, also war ich ziemlich zuversichtlich. Leider war mein Gefühl am Anfang nicht gut. Ich habe einfach probiert, mein Tempo zu halten, aber dann ist etwas am Hinterrad oder am hinteren Teil des Motorrads passiert und plötzlich habe ich vier Sekunden pro Runde verloren. In mehreren Kurven hatte ich fast einen heftigen Highsider, also habe ich entschieden, in die Box zu fahren und einen anderen Reifen zu probieren, um herauszufinden, wo das Problem liegt. Ich war auf diesem Motorrad im Nassen noch nie wirklich schnell und das ist untypisch für mich, also müssen wir herausfinden, warum das so ist."
Besser lief es für seinen Teamkollegen. Der von Platz 16 gestartete Gerloff kam nur als 19. aus der ersten Runde, erreichte aber in Runde 12 die Punkteränge und fuhr als solider Zehnter ins Ziel! "Der Beginn des Rennens war schwierig. Ich hatte einen guten Start, aber da war so viel Gischt von den ganzen Bikes, dass es etwas gedauert hat, bis ich herausgefunden habe, wo genau auf der Strecke ich mich überhaupt gerade befinde", schilderte der US-Amerikaner. "Dazu hat es etwas Zeit gedauert, bis der harte Reifen richtig funktioniert hat. Aber am Ende habe ich in einen Rhythmus gefunden. Es gelang mir, ein paar Überholmanöver durchzuziehen und in die Top-10 zu fahren. Ich denke, das war das Beste, was wir heute herausholen konnten, und gleichzeitig ein gutes Ergebnis."
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