Danilo Petrucci (35): Warum die BMW M1000RR besser zu ihm passt
Bis Ende des Jahres steht Danilo Petrucci bei Ducati unter Vertrag und hat Redeverbot. Was der Italiener seinem Manager Alberto Vergani über die BMW M1000RR geflüstert hat.
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Danilo Petrucci hat zwar die Erlaubnis von Ducati, für seinen neuen Arbeitgeber zu testen, öffentliche Äußerungen sind ihm jedoch nicht gestattet. Dieses ‹Gentlemen's Agreement› zwischen den Werken ist eine übliche Praxis, von der selten abgewichen wird.
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Wegen einer Fingerverletzung hat der 35-Jährige jedoch die beiden letzten Events der Superbike-WM 2025 sowie den ersten Wintertest Ende Oktober mit BMW verpasst. Am 26. und 27. November debütierte Petrucci in Jerez endlich auf der M1000RR. In 1:38,470 min fuhr der Haudegen eine respektable Rundenzeit und war 0,5 sec schneller als sein Teamkollege Miguel Oliveira. Petruccis langjähriger Manager Alberto Vergani erhielt vom WM-Fünften Eindrücke aus erster Hand. «Danilo war glücklich, hochmotiviert und voller Zuversicht», verriet Vergani unseren Kollegen von GPOne. «Er meinte auch, dass das Team sich noch mehr freut. Es war zwar seine erste Fahrt und der Unterschied sei groß, aber er war begeistert von seiner Performance in Jerez.»
BMW unternimmt mit Testfahrer Michael van der Mark große Anstrengungen, um die M1000RR einfacher zu fahren abzustimmen. Der Unterschied zur Ducati V4R ist dennoch rein konstruktiv enorm. «Die BMW ist ein anspruchsvolles Motorrad, das aggressiv gefahren werden muss. Die Ducati verlangte mehr Feingefühl – Danilo konnte mit ihr gar nicht so explosiv sein, wie er wollte. Er musste sich zurückhalten», erklärte Vergani. «Es sind einfach unterschiedliche Motorräder und deshalb muss er sich neu orientieren und von vorn anfangen. Danilo muss sich an das Motorrad gewöhnen.»
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