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Yamaha-Hoffnungsschimmer: Gardners Gefühl «klar besser als in Australien»

Remy Gardner beendet den Test der Superbike-WM in Portimao als bester Yamaha-Pilot auf Platz 10. Nach dem Debakel in Australien stimmt den Australier vor allem sein Gefühl für die R1 optimistisch.

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Der private Test der Superbike-WM im portugiesischen Autodromo Internacional do Algarve brachte für Remy Gardner zumindest einen kleinen Schritt nach vorne. Der Australier aus dem GYTR GRT Yamaha WorldSBK Team belegte am ersten Testtag Platz 10 und war damit der schnellste der vier Yamaha-Piloten.

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Mit einer Rundenzeit von 1:42,092 min lag Gardner 1,470 Sekunden hinter der Bestzeit von Alex Lowes auf Bimota. Innerhalb der Yamaha-Fraktion setzte sich die Startnummer 87 knapp durch: Gardner war exakt zwei Zehntelsekunden schneller als Andrea Locatelli, während sich Xavi Vierge direkt dahinter einreihte. Rookie Stefano Manzi belegte Rang 15.

Yamaha in Portimao stärker als auf Phillip Island?

Nach dem enttäuschenden Saisonauftakt beim Heimspiel auf Phillip Island Grand Prix Circuit – dort sammelte Gardner lediglich drei WM-Punkte – fiel das Fazit des Australiers deutlich positiver aus.

«Am ersten Tag konnten wir am Vormittag ein paar Runden fahren. Das war gut. Es gab einige technische Probleme, die wir lösen konnten. Das Gefühl für das Motorrad war von Beginn an nicht schlecht, auf jeden Fall besser als auf Phillip Island. Körperlich war ich auch in einer besseren Verfassung», schilderte Gardner.

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Detailarbeit an der R1 im Fokus

Im Fokus des Tests standen vor allem Feinarbeiten an der Abstimmung der Yamaha R1. Große Änderungen waren laut Gardner nicht nötig. «Wir arbeiteten an einigen kleinen Details bei der Abstimmung. Mein Gefühl war, dass das Motorrad nicht weit von dem weg ist, was wir brauchen. Dann montierten wir einen frischen Reifen und der Regen setzte ein. Das war etwas unglücklich», erklärte der 28-Jährige.

«Doch ich habe eine größere Zuversicht als beim vergangenen Rennwochenende, sowohl aus technischer als auch aus physischer Sicht», zeigte sich der ehemalige Moto2-Weltmeister optimistisch für den Europaauftakt.

«Leider war es am zweiten Testtag nass. Die Bedingungen waren den kompletten Tag über mies. Deshalb verzichteten wir auf weitere Runden», sagte Gardner am Dienstagabend. Trotz der eingeschränkten Testarbeit blickt der Yamaha-Pilot mit vorsichtigem Optimismus auf das Rennwochenende in Portimao: «Ich freue mich darauf und hoffe, dass wir stärker sind als auf Phillip Island.»

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