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Zwei technisch bedingte Ausfälle beim Superbike-Meeting in Assen machten Nicolò Bulega zum tragischen Helden. Dabei sah der Ducati-Werkspilot im zweiten Lauf wie der sichere Sieger aus. Er ist fassungslos.
Schnellster am Freitag, Platz 2 in der Superpole und ein überlegener Sieger im ersten Lauf – Nicolò Bulega war beim dritten Meeting der Superbike-WM 2025 ganz offensichtlich der stärkste Fahrer und für Sonntag der klare Favorit. Am Nachmittag stand der Ducati-Werkspilot aber mit leeren Händen da, nachdem seine V4R in beiden Rennen von einem Defekt heimgesucht wurde.
Kurios: Beide Defekte kamen kurz vor dem Ende. Im Superpole-Race rollte der Italiener auf nasser Piste in der letzten Runde auf Platz 2 aus, im letzten Rennen in Führung liegend zwei Runden vor Schluss. "Das ist nicht einfach zu verdauen", gab ein enttäuschter Bulega gegenüber SPEEDWEEK.com zu. "Gerade, weil ich wirklich gut drauf war. Ich fuhr ein starkes Rennen mit vielen Überholmanövern – es hat Spaß gemacht. Und dann, nur zwei Runden vor dem Ende, rollt das Motorrad zum zweiten Mal am selben Tag aus."
Auf seinem Weg im zweiten Lauf von Startplatz 10 nach vorn überholte Bulega auch Toprak Razgatlioglu (BMW), der als Achter ebenfalls einen schlechten Tag erwischte. "Es war offensichtlich, dass er nicht so stark wie zuletzt in Portimão war. Aber ich habe nicht wirklich auf ihn geachtet – ich wollte so schnell wie möglich nach vorn und gewinnen."
Hatten die Ausfälle im Superpole-Race und im zweiten Lauf dieselbe Ursache? "Keine Ahnung, das müssen wir noch analysieren. Zugegebenermaßen habe ich beim Team auch nicht nachgefragt", winkte Bulega ab. "Es fühlte sich beide Male gleich an. Beim Hochschalten auf der Geraden ging der Motor einfach aus."
Für Bulega, der mit 136 Punkten weiterhin die Gesamtwertung anführt, bleibt die Genugtuung der schnellsten Rennrunde und dass er beim dritten Saisonmeeting insgesamt der stärkste Pilot war. "Ja, ich habe dominiert, aber WM-Punkte werden erst nach der karierten Flagge verteilt", grummelte der 25-Jährige. "Aber gut, ich reise mit dem Selbstvertrauen nach Hause, dass ich und mein Paket konkurrenzfähig waren."
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