Ist Aprilia-Ass Alex De Angelis nach Doha arbeitslos?
Nicht nur ein unglückliches letztes Rennen für Alex De Angelis (IodaRacing), auch seine Pläne für 2017 sind nach Katar noch unklar. Der Aprilia-Pilot würde gerne in der Superbike-WM bleiben.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Aus dem ersten Rennen der Finalrunde in Katar nahm Alex De Angelis drei Punkte für Platz 13 mit. Das zweite Rennen, und damit die Superbike-WM 2015, bendete der Fahrer aus San Marino anders als erhofft...
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Der 32-Jährige hatte einen sehr guten Start und verteidigte die siebte Position. Das Rennen wurde in Runde 8 abgebrochen und es kam zu einem Re-Start. Nach vier Runden hatte sich De Angelis auf die sechste Position vorgekämpft, als sich der Motor seiner Aprilia RSV4RF verabschiedete. "Das zweite Rennen hat nicht das Ergebnis gezeigt, was es hätte werden können – nach dem guten Start vor dem Abbruch", schilderte De Angelis enttäuscht. Nach der ersten kompletten Saison in der Superbike-WM haben die beiden IodaRacing-Piloten gemeinsam 20 Top-10 Plätze und eine Podestplatzierung erreicht. Alex De Angelis beendet die Saison nur als 13. (97 Punkte), sorgte aber auf dem Lausitzring im zweiten Rennen mit Platz 2 für das einzige Podium. Lorenzo Savadori holt sich Platz 10 in der Gesamtwertung (150 Punkte).
Während sein junge Teamkollege für 2017 zu Milwaukee Aprilia wechselt, hängt De Angelis noch in der Luft. Gleichzeitig ist er dankbar, dass er nach seiner langwierigen Verletzung (er lag nach Sturz beim Motegi-GP 2015 lange im Koma) 2016 überhaupt Rennen fahren konnte. "Ich möchte Iodaracing dafür danken, dass sie bis zur letzten Sekunde nicht aufgegeben haben. Das gleiche Vertrauen, welches das Team in mich hatte, hatte ich in ihnen", so Aprilia-Pilot De Angelis. "Ich möchte dem Team und allen Sponsoren dafür danken, dass ich diese Saison das machen konnte, was ich am meisten mag."
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Bei dem ehemailgen MotoGP-Team ist die Zukunft ebenfalls noch in der Schwebe. Falls die finanziell nicht auf Rosen gebettete Mannschaft eine weitere Saison in der Superbike-WM stemmen kann, wird dies entweder weiter mit Aprilia sein, oder mit BMW. "Ich weiß noch nicht, ob ich nächstes Jahr hier weiter fahren werde", gab der 32-Jährige zu. "Ich hoffe aber sehr, mit dieser Mannschaft weiter arbeiten zu können und nächste Saison mehr zu erreichen."
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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