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Donington Park war ein passender Schauplatz für das erste Yamaha-Podium von Jonathan Rea in der Superbike-WM 2024. Dem Nordiren gelang zwar nicht der Durchbruch mit der R1, aber ein wichtiger Schritt nach vorn.
Abgesehen von Dreifach-Sieger Toprak Razgatlioglu (BMW) waren in Donington Park wohl die meisten Augen auf Jonathan Rea gerichtet. Die Erwartung der heimischen Fans sorgte für großen Druck auf den Rekordweltmeister und sein Team Pata Prometeon Yamaha.
Vorweg: Der 37-Jährige hielt dem Druck stand. Als Fünfter im ersten Lauf egalisierte Rea am Samstag sein bisher bestes Saisonergebnis und legte im Superpole-Race am Sonntag Platz 3 nach – im 14. Rennen mit Yamaha holte der 119-fache Superbike-Sieger sein erstes Podest mit der R1!
"Das Podium war schon eine Überraschung, weil ich meine Pace selbst nicht dort gesehen habe", gab Rea im Gespräch mit SPEEDWEEK.com zu. "Ich fuhr zwar in 1:26,1 min nicht viel langsamer als im Qualifying, ursächlich war aber meine Position nach der ersten Runde. Mit Toprak und Bulega vor mir hatte ich eine gute Referenz und konnte meine Pace recht konstant halten."
Obwohl Rea für den zweiten Lauf um fünf Startpositionen in die erste Reihe nach vorn rückte, blieb der Yamaha-Pilot blass. Schon in Runde 3 fiel er aus den Top-5 heraus und kreuzte am Ende als Achter die Ziellinie.
"Im zweiten Lauf hatte ich große Probleme mit der Traktion hinten. Warum das so war, weiß ich nicht – wir hatten kaum etwas geändert und haben auch denselben Reifen wie im Sprint verwendet. Ich brauchte eine Weile, um zu verstehen, wie ich das Bike bestmöglich fahren kann", erklärte der Familienvater. "Als ich von Loka überholt wurde, biss ich auf die Zähne. Als dann auch noch Álvaro und Petrucci vorbeigingen, war es vorbei. Ein achter Platz ist nicht fantastisch, aber Loka als meine Referenz war nicht weit weg. Ich denke, dass wir einen Schritt nach vorn gemacht haben. Hoffentlich ist es nicht nur wegen meines Heimvorteils in Donington."
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