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Oliveira beweist Charakter: Ärmel hochkrempeln, Frustration fehl am Platz
BMW-Werksfahrer Miguel Oliveira leistete sich bei seiner Premiere in der Superbike-WM auf Phillip Island nur einen Fehler, für den er in allen Rennen büßen musste. Er blieb erstaunlich gefasst.
Superbike WM
Im Artikel erwähnt

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Miguel Oliveiras Debüt in der Superbike-WM war – sagen wir, ereignisreich. «Ja, das ist eine gute Beschreibung», schmunzelte der Portugiese, als er sich mit einer Handvoll Journalisten zusammensetzte.
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Sein Wochenende im Schnelldurchlauf: Weil er im Qualifying stürzte, musste er im ersten Hauptrennen am Samstag und im Sprint am Sonntag vom letzten Startplatz losfahren. Im ersten Rennen gelang Oliveira mit einer starken Leistung Platz 8, im Sprint hätte er seine Grid-Position für das zweite Hauptrennen mit einer Top-9-Platzierung massiv verbessern können. Nachdem er sich durch das halbe Feld gekämpft hatte, lag er auf dem rettenden neunten Platz, als seine BMW zickte und er auf Rang 18 zurückfiel. Damit stand er auch im dritten Lauf des Wochenendes in der Startaufstellung ganz hinten – und brillierte erneut. Dieses Mal im Regen kämpfte sich Miguel bis auf Platz 7 vor, unterm Strich hat er nach Australien 17 Punkte auf dem Punkto und liegt auf dem achten WM-Rang. Für BMW ungewöhnliche Ergebnisse Das ist weit vom dem entfernt, an was sich BMW in den zwei Jahren mit Toprak Razgatlioglu gewöhnt hat. Doch auch der begnadete Türke tat sich auf der einmaligen Rennstrecke im Staat Victoria mit der BMW schwer. Dass die Neuzugänge Oliveira und Danilo Petrucci im Januar keinen Test im Trockenen hatten und das Potenzial ihrer neuen Maschine erst am Montag und Dienstag bei den Einstellfahrten auf gleicher Strecke erörtern konnten, erschwerte ihre Aufgabe zusätzlich.
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«Ich hatte nicht erwartet, es im Sprint in die Top-9 zu schaffen, aber irgendwie gelang mir das», schilderte der 31-Jährige aus Almada bei Lissabon. «Ich fühlte mich gut, in den zwei letzten Runden bekam ich aber Schaltprobleme, blieb in der letzten Runde im sechsten Gang hängen und konnte nicht mehr zurückschalten. Das Team stellte schnell fest, dass es ein Problem mit dem Quickshifter gab.»
«Das machte mein Leben für das Regenrennen deutlich härter. Wenn du dich nach vorne kämpfen willst und fast nichts siehst, ist das beinahe unmöglich», hielt Oliveira fest. «Der Einzige, der großartige Sicht hatte, war Nicolo Bulega, der einen super Start hatte und vorne lag. Für den Rest war es tückisch. Nur auf dem Motorrad sitzen zu bleiben, war grenzwertig gefährlich. Ich bekam es hin, hatte schöne Kämpfe, gute Überholmanöver und konnte das Maximum aus meinen Umständen herausholen. Spaß gemacht hat das nicht. Mein Hintern rutschte schon in der Einführungsrunde vom Sitz, so nass war es. Während des Rennens drehten sich die Gummigriffe an meinem Lenker, ich hing nur noch dran. Ich hoffe, dass alles, was passieren muss, an diesem Wochenende geschah.» Miguel Oliveira: «Schlüsselmoment war der Sturz» Der fünffache MotoGP-Sieger blieb trotz sämtlicher Schwierigkeiten und Vorkommnisse bewundernswert ruhig und gut gelaunt. «Der Schlüsselmoment war der Sturz, das war mein Fehler», bemerkte das BMW-Ass. «Das Bike ließ sich anschließend nicht mehr starten und ich akzeptierte die Situation. Ich krempelte die Ärmel hoch und ging zur Arbeit – dreimal. Wir gewinnen als Team zusammen und verlieren auch zusammen. Nach meinem Sturz standen alle hinter mir und unterstützten mich. Dann gab es die Probleme mit dem Motorrad und ich stand zum Team. Da ist es fehl am Platz Frustration zu zeigen, sie brauchen die Unterstützung genauso. Ich bin glücklich, wie wir das zusammen gehandhabt haben, das macht uns stärker. Wir haben in den vergangenen Wochen viel gelernt, vor allem an diesem Wochenende. Wir haben viel durchgemacht – wahrscheinlich ist es so besser, als hätten wir drei Rennen in Folge gewonnen und alles ist fantastisch. Wir haben gelernt, das ist gut für die Beziehungen in der Box und wie wir uns anpassen.»
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Nicolò BulegaAruba.it Racing - Ducati
Nicolò Bulega
Aruba.it Racing - Ducati
11
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37:21,038
1:40,406
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Axel BassaniBimota by Kawasaki Racing Team
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47
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+11,336
1:41,341
20
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Álvaro BautistaBARNI Spark Racing Team
Álvaro Bautista
BARNI Spark Racing Team
19
22
+17,790
1:41,529
16
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Tarran MackenzieMGM Optical Express Racing
Tarran Mackenzie
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95
22
+28,356
1:41,766
13
05
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Pata Maxus Yamaha
55
22
+30,966
1:42,381
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Danilo PetrucciROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team
Danilo Petrucci
ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team
9
22
+31,901
1:41,975
10
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Miguel OliveiraROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team
Miguel Oliveira
ROKiT BMW Motorrad WorldSBK Team
88
22
+32,135
1:41,948
9
08
Iker LecuonaAruba.it Racing - Ducati
Iker Lecuona
Aruba.it Racing - Ducati
7
22
+32,608
1:42,126
8
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Lorenzo BaldassarriTeam GO Eleven
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+33,241
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