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Hunter Lawrence (HRC) holt in Arlington seinen ersten Sieg, Roczen Platz 4
Der als Tabellenführer angereiste australische HRC-Werksfahrer Hunter Lawrence gewann den 7. Lauf der US-Supercross-Meisterschaften in Arlington (Texas) vor Eli Tomac (KTM) und Cooper Webb (Yamaha).
US-Supercross
Im Artikel erwähnt




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7. Lauf der US-Supercross-Meisterschaften im gewaltigen AT&T Stadium von Arlington: Das Rennen in Texas ist in diesem Jahr das traditionelle 'Military appreciation' Rennen, bei dem viele Fahrer in einem speziellen Militär-Design antreten.
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Red Bull KTM-Werksfahrer Eli Tomac war im Qualifying der Schnellste. Der deutsch-amerikanische HEP Progressive Suzuki-Pilot Ken Roczen qualifizierte sich mit nur 5 Hundertstelsekunden Rückstand auf Platz 2 vor Cooper Webb (Yamaha) und Jason Anderson (Suzuki). Roczen und Lawrence Sieger im Heat Race Ken Roczen gewann den ersten Vorlauf mit einem Start-Ziel-Sieg. Tabellenführer Hunter Lawrence (Honda) setzte sich im zweiten Vorlauf durch.
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Drag Race im Finale Nach dem Start zum Finale zog Cooper Webb knapp vor Ken Roczen den Holeshot, doch schon in der ersten Runde ging es zwischen ihm und dem explosiven Deutschen mehrfach hin und her. Das Finale von Arlington entwickelte sich zum Rad-an-Rad-Rennen zwischen Webb und Roczen. Nach jedem Überholmanöver fand Ken eine Antwort und konterte. Zunächst setzte er sich in den Whoops gegen den Titelverteidiger durch. Der auf Platz 4 ebenfalls gut gestartete Jason Anderson (Suzuki) stürzte auf Platz 4 liegend in der Anfangsphase und musste das Rennen aufgeben.
Eli Tomac: Aufholjagd aus dem Mittelfeld Red Bull KTM-Werksfahrer Eli Tomac erwischte keinen guten Start. Chase Sexton (Kawasaki) touchierte mit seinem Vorderrad am Ende der Startgeraden sein Hinterrad, sodass sich Tomac aus dem Mittelfeld heraus nach vorne kämpfen musste. Sexton befand sich in der ersten Runde ganz am Ende des Feldes. Beide Piloten mussten also eine Aufholjagd starten. Tomac konnte sich schon in den ersten 3 Runden auf Platz 4 vorkämpfen. Sexton benötigte 9 Runden, um in den Bereich der Top-6 nach vorne zu fahren.
Duell Roczen gegen Lawrence 7 Runden lang musste sich Ken Roczen gegen die Angriffe von Webb wehren, konnte sich schließlich aber mit einem Vorsprung von knapp 2 Sekunden absetzen. Von hinten rückte Hunter Lawrence nach. Der Tabellenführer hatte in seiner Karriere noch keinen 450er-Supercross-Sieg errungen und wollte diesen Triumph. Er passierte Webb in der On-Off-Passage und schloss danach die Lücke zum führenden Roczen. Danach kam es zwischen ihm und Ken erneut zum Drag Race. Hunter schien sich schon gegen Ken durchgesetzt zu haben, doch der Thüringer fand immer wieder eine Antwort und konterte.
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Aus dem Zweikampf an der Spitze wurde ein Vierkampf Das Duell an der Spitze nutzten die Verfolger: Nach der Hälfte des Rennens erreichte Eli Tomac die Top-3 und attackierte seinerseits Cooper Webb. Die Top-4 (Roczen, Lawrence, Webb und Tomac) trennten zu diesem Zeitpunkt nur 2,8 Sekunden und Roczen begann, durch die Whoops zu springen. Zuvor hatte er das Waschbrett mit der Skimming-Technik durchquert. Kawasaki-Werksfahrer Garrett Marchbanks stürzte im Waschbrett und fiel aus. Lawrence griff den führenden Roczen in den Whoops an, doch er wurde von einem Überrundeten aufgehalten. In einer Linkskehre kam es zum Kontakt zwischen ihm und Roczen, sodass der Deutsche die folgende Rhythmuspassage nicht voll nehmen konnte und Lawrence in Führung ging. In der 20. Runde attackierte Webb erneut und setzte sich in einer Linkskehre mit einem Blockpass gegen Roczen auf Platz 2 durch. In der Folge verlor Ken seinen Rhythmus, sodass auch noch Tomac an ihm vorbeigehen konnte, der sich nicht nur den Deutschen, sondern gleich auch noch Webb schnappen wollte. Tomac und Webb touchierten sich, sodass Webb kurzzeitig die Strecke verlassen musste. Damit ging Ken Roczen wieder an Webb vorbei auf Rang 3.
Hunter Lawrence feiert seinen ersten 450er-Supercross-Sieg Während Tomac, Webb und Roczen in den letzten Runden um die Podiumsplätze kämpften, konnte sich Hunter Lawrence an der Spitze 2,6 Sekunden absetzen. Kurz vor dem Ende des Finales von Arlington verlor Ken den Anschluss an die Spitze und verpasste damit etwas unglücklich das Podium. Lawrence holte mit einem Vorsprung von 2,8 Sekunden seinen ersten 450er-Supercross-Sieg vor Tomac, Webb und Roczen.
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Tabellenführer Hunter Lawrence setzt sich leicht ab Mit dem Sieg von Arlington konnte Tabellenführer Hunter Lawrence nach 7 von 17 absolvierten Rennen seinen Vorsprung in der Meisterschaft von einem auf 4 Punkte ausbauen. Cooper Webb rückte von Platz 4 auf Rang 3 vor und Ken Roczen fiel von 3 auf 4 zurück. Sein Rückstand beträgt jetzt 18 Punkte. In der kommenden Woche geht es auf dem legendären Daytona Motor Speedway mit der 8. Meisterschaftsrunde weiter. An der Tabellenspitze geht es weiterhin eng zu. Ken Roczen hatte in Arlington ein etwas unglückliches Ende, aber er zeigte, dass er den Speed der Spitze hat. Die Meisterschaft ist noch lang und es bleibt alles möglich. 450 Ergebnis Arlington:
  1. Hunter Lawrence (AUS), Honda
  2. Eli Tomac (USA), KTM
  3. Cooper Webb (USA), Yamaha
  4. Ken Roczen (D), Suzuki
  5. Justin Cooper (USA), Yamaha
  6. Chase Sexton (USA), Kawasaki
  7. Joey Savatgy (USA), Honda
  8. Aaron Plessinger (USA), KTM
  9. Christian Craig (USA), Honda
  10. Dylan Ferrandis (F), Ducati
  11. Malcolm Stewart (USA), Husqvarna
  12. Justin Hill (USA), KTM
  13. Shane McElrath (USA), Honda
  14. Colt Nichols (USA), Suzuki
  15. Vince Friese 8USA), Kawasaki
  • 21. (DNF) Jason Anderson (USA), Suzuki
  • 22. (DNF) Garrett Marchbanks
  • ….
  • DNS: Jorge Prado (E), KTM
  • DNS: RJ Hampshire (USA), Husqvarna
  • DNS: Justin Barcia (USA), Ducati
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Meisterschaftsstand nach Event 7 von 17:
  1. Hunter Lawrence (AUS), Honda, 149
  2. Eli Tomac (USA), KTM, 145 (-4)
  3. Cooper Webb (USA), Yamaha, 133 (-16)
  4. Ken Roczen (D), Suzuki, 131 (-18)
  5. Chase Sexton (USA), Kawasaki, 122 (-27)
  6. Justin Cooper (USA), Yamaha, 112 (-37)
  7. Dylan Ferrandis (F), Ducati, 87 (-62)
  8. Jason Anderson (USA), Suzuki, 84 (-65)
  9. Joey Savatgy (USA), Honda, 80 (-69)
  10. Aaron Plessinger (USA), KTM, 79 (-70)
  11. Jorge Prado (E), KTM, 73, (-76)
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1
Eli Tomac
245
2
Hunter Lawrence
245
3
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240
4
Cooper Webb
220
5
Justin Cooper
198
6
Joey Savatgy
153
7
Chase Sexton
144
8
Malcolm Stewart
141
9
Jorge Prado
131
10
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