Superbike WM • Neu
Sturz im Regenrennen: Sam Lowes (Ducati) mit Brüchen und Prellungen
Mit dem Sieg im verregneten zweiten Lauf bewies Ducati-Werkspilot Nicolò Bulega beim Superbike-Auftakt auf Phillip Island, dass er auch bei chaotischen Bedingungen eine Klasse für sich ist.
Pole-Position und drei Siege mit jeweils der schnellsten Rennrunde – Nicolò Bulega drückte dem Saisonauftakt der Superbike-WM 2026 auf Phillip Island erwartungsgemäß seinen übermächtigen Stempel auf. Selbst
«Als ich hier 2023 am Samstag meinen ersten Supersport-Sieg eingefahren habe, waren die Bedingungen ganz ähnlich wie jetzt im zweiten Lauf – vielleicht etwas weniger nass. Dafür war es damals im zweiten Rennen sonnig, also genau umgekehrt wie an diesem Wochenende, aber mit demselben Ergebnis», bemerkte der 26-Jährige. «Im Trockenen war ich hier sehr gut unterwegs und hatte das unter Beweis gestellt. Als es vor dem zweiten Lauf regnete, ärgerte ich mich, denn das wünschte ich mir überhaupt nicht – so wie wahrscheinlich jeder. Aber auf trockener Piste wusste ich, wie groß mein Vorteil gegenüber den anderen ist. Aber dann münzte ich meinen Ärger in Motivation um und versuchte, diesen Unterschied auch im Nassen zu erreichen.»
Bulega gelang sogar mehr als das! Mit 11 sec auf den zweitplatzierten Axel Bassani (Bimota) hatte der Supersport-Weltmeister von 2023 im Regenchaos den größten Vorsprung von allen drei Siegen.
«Es war ein richtig gutes Rennen», schmunzelte der Ducati-Pilot zufrieden. «Ich musste aber doppelt so vorsichtig sein, denn insbesondere in der zweiten Rennhälfte wurde die Piste immer rutschiger. Offen gesagt habe ich nicht erwartet, dass ich im Nassen so schnell sein würde. In den ersten Runden wollte ich nur meine Pace aufnehmen, und hätte mich jemand überholt, hätte ich mich zurückgehalten, weil das Rennen lang werden würde. Als das aber nicht passierte, versuchte ich angesichts einiger Stürze, noch vorsichtiger zu sein. Ich blieb cool, ohne mich selbst unter Druck zu setzen, und das zahlte sich aus.»
Mit idealen 62 Punkten für das Triple tritt Bulega als WM-Leader die Heimreise nach Europa an und liegt damit bereits 20 Punkte vor Bassani.
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