BMW-Star Toprak Razgatlioglu entschied die Superpole-Session der Superbike-WM 2024 in Portimão für sich. Drei BMW, Ducati und Yamaha in den Top-10. Dominique Aegerter Zehnter.
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Noch nie fand ein Superbike-Meeting in Portimão im heißen August statt. Um der größten Hitze aus dem Weg zu gehen, wurden die Rennen auf den späten Nachmittag/frühen Abend verlegt. Dies hatte jedoch zur Folge, dass die Superpole um 14:45 Uhr Ortszeit bei schweißtreibenden 32 Grad durchgeführt wurde.
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In den freien Trainings fuhr Danilo Petrucci im FP3 in 1:40,316 min die bisher schnellste Zeit. Man durfte erwarten, dass im Qualifying eine noch schnellere Rundenzeit möglich sein wird. WM-Leader Toprak Razgatlioglu nutzte das dritte Training für eine Flugeinlage über den Hügel mit seiner BMW – im Qualifying wird der WM-Leader auf diese der Rundenzeit nicht förderliche Show verzichten. Bei der Superpole der Superbike-Kategorie handelt es sich um ein traditionelles Qualifikations-Training, in dem alle Fahrer 15 Minuten lang Zeit haben, um eine bestmögliche Zeit zu fahren. Beim Meeting in Portimão stellt Pirelli jedoch nicht den SCQ-Reifen zur Verfügung, sondern den weichen Rennreifen SCX.
Schon auf der ersten fliegenden Runde brannte Razgatlioglu in 1:39,870 min als einziger eine Zeit unter 1:40 min in den Asphalt. Zum Vergleich: Den Pole-Rekord stellte Jonathan Rea 2019 mit Kawasaki in 1:38,247 min auf, damals allerdings mit einem Qualifyer-Reifen.
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Die weiteren Positionen nach dem ersten Run: Petrucci, Nicolò Bulega (Ducati), Alex Lowes (Kawasaki) und Álvaro Bautista (Ducati). Dominique Aegerter (Yamaha) reihte sich auf Platz 8 ein, Philipp Öttl (Yamaha) als 19. Bester Honda-Pilot Xavi Vierge auf Platz 15.
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Nun holten sich die Superbike-Piloten für den zweiten Versuch einen neuen Hinterreifen ab. Bei noch sechs Minuten rollten die ersten Motorräder dem Boxenausgang entgegen, bis zu drei fliegende Runden waren möglich.
Die ersten roten Sektoren kamen von Alex Lowes, der in 1:39,887 min nur knapp eine neue Bestzeit verpasste. Parallel drehte aber Razgatlioglu auf und in 1:39,783 min schraubte der BMW-Star die Messlatte noch ein wenig höher. An diese Zeit kam niemand mehr heran. Es blieb bei der Pole für den WM-Leader vor dem starken Engländer. Den letzten Platz in der ersten Startreihe sicherte sich nach Ablauf der offiziellen Zeit Danilo Petrucci als bester Ducati-Pilot. Nur den Top-3 gelangen Rundenzeiten unter 1:40 min.
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In der zweiten Reihe lauern Bulega, Michael van der Mark (BMW) und Weltmeister Bautista. Für den 13-fachen Portimão-Sieger Jonathan Rea (Yamaha) sprang lediglich Startplatz 8 in der dritten Reihe heraus. Bester Honda-Pilot wurde Xavi Vierge auf Startplatz 13. Teamkollege Iker Lecuona erlebte mit zwei Stürzen ein Desaster – Platz 23. Dominique Aegerter (GRT Yamaha) erreichte die zehnte Position. Philipp Öttl (Yamaha) qualifizierte sich auf Position 20.
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