Twan Smits vor Debüt in Superbike-WM: Ein Kindheitstraum geht in Erfüllung
Beim Meeting in Assen debütiert Lokalmatador Twan Smits im Rahmen der Superbike-WM 2026. Der Yamaha-Pilot hat sich bei gemeinsamen Tests von Werksfahrer Andrea Locatelli etwas abschauen können.
Twan Smits hatte bereits vereinzelte Auftritte im Rahmen der Weltmeisterschaft, allerdings in der 300er-Kategorie und der Supersport-WM. Erst 2025 stieg der 22-Jährige in die Superbike-Klasse der IDM (ab diesem Jahr Euro Moto) auf.
Dass der Niederländer für sein Heimrennen in Assen eine Wildcard erhalten könnte, deutete sich schon aufgrund seiner Teilnahme an den Superbike-Tests in Jerez und Portimão an. Bestätigt wurde der Gaststart des Niederländers endgültig im März. Der Apreco-Yamaha-Pilot wird seine Premiere gut vorbereitet absolvieren.
«Bei den gemeinsamen Tests habe ich festgestellt, dass sie einen etwas anderen Fahrstil nutzen, und ich konnte mir ein paar Dinge abschauen, insbesondere von Locatelli. Es ist faszinierend, diese Piloten zu beobachten und ein paar Dinge mitzunehmen», erzählte Smits. «Wir haben dabei verschiedene Varianten von Teilen getestet, die wir bereits aus den vorherigen Tests kannten. Die wichtigsten Punkte konnten wir sauber abarbeiten und haben jetzt eine klare Richtung. Wir konnten uns um etwa 1,6 Sekunden verbessern, was ein großer Schritt ist. Ich fühle mich aktuell hervorragend auf dem Motorrad. Ich kann das umsetzen, was ich mir vornehme, und die Zeiten kommen fast von allein.»
Twan Smits: Ein letzter Test auf dem TT Circuit Assen
Die R1 von Smits wird weitgehend dem Euro Moto-Reglement entsprechen. Einen letzten Test absolvierte der Yamaha-Pilot in Assen, allerdings bei nicht optimalen Bedingungen. Eine Top-15-Platzierung wäre bereits ein riesiger Erfolg.
«Es wird zwar ein anspruchsvolles Wochenende, aber ich freue mich riesig auf mein Debüt in der Superbike-Weltmeisterschaft», versicherte der aus Steenwijk stammende Smits beim Pre-Event in Assen. «Für das Team und mich wird dies eine wichtige Lernerfahrung sein, von der wir im weiteren Verlauf der EuroMoto-Saison profitieren werden. Außerdem geht damit ein Kindheitstraum in Erfüllung, und ich kann es kaum erwarten, loszulegen!»
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