Top-Speed: Neue Honda Fireblade auf Ducati-Niveau!
Auf Phillip Island werden mit die höchsten Top-Speed in der Superbike-WM erreicht. Am ersten Trainingstag wurde deutlich, dass Honda mit der neuen CBR1000RR-R ein großer Schritt nach vorne gelungen ist.
In Phillip Island ist es wie auf jeder anderen Rennstrecke: Ein hoher Top-Speed allein reicht nicht für eine schnelle Rundenzeit, das Gesamtpaket ist entscheidend. Schaden kann eine hohe Endgeschwindigkeit bekanntlich aber auch nichts.
Windrichtung, Aerodynamik, Motorleistung, Messpunkt, Windschatten und auch wie der Fahrer die letzte Kurve vor der geraden erwischt, beeinflusst die maximale Höchstgeschwindigkeit. Insofern ist die Top-Speed-Liste vom ersten Trainingstag der Superbike-WM nicht aussagekräftig.
Ducati-Ass Scott Redding, der in 1:30,436 min für die Bestzeit sorgte, landete mit 311,2 km/h nur im hinteren Mittelfeld. Ganz alleine seine Runden fuhr auch BMW-Pilot Tom Sykes, der als Siebter der Zeitenliste noch einmal 4 km/h langsamer als Redding war.
Bei den Top-7 der Zeitenliste kann man dagegen von ausgehen, dass sie einen Windschatten hatten. Es wundert nicht, dass so die bärenstarke Ducati V4R mit fast 320 km/h die Top-Speed-Liste anführt. Beeindruckend auch Honda mit der CBR1000RR-R von Álvaro Bautista nur ein km/h langsamer auf Platz 2. Dass auch die zweite Werks-Fireblade des bulligen Leon Haslam vorne mitmischt, bestätigt die Performance des neuen Motorrades.
Sandro Cortese klagte mit seiner Pedercini Kawasaki über einen Top-Speed-Nachteil. "Je nach Windschatten verliere ich 8 bis 15 km/h", ist der Berkheimer überzeugt.
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